Iran: Weiterer Fall des Ölpreises schadet den Produzenten
Teheran (Reuters) - Der Iran hat wenige Tage vor der nächsten Opec-Sitzung vor einem weiteren Preisverfall beim Öl gewarnt.
Wenn der Preis weiter sinke, werde dies den Produzenten schaden, erklärte Ölminister Gholamhossein Nosari auf der Internetseite seines Ministeriums. Iran wolle einen "fairen Preis". Zuvor hatte er bereits erklärt, 100 Dollar je Barrel sei der niedrigste noch akzeptable Preis. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) kommt am Dienstag in Wien zusammen. Der Rohölpreis ist nach einem Rekord von 147 Dollar je Barrel im Juli auf inzwischen unter 107 Dollar gesunken.
Iranische Vertreter haben vor dem Opec-Treffen bereits verlangt, die Organisation müsse die Förderung um fünf Prozent (1,5 Millionen Barrel) täglich drosseln, um die Märkte bis zum Jahreswechsel zu stabilisieren. Iran ist der weltweit viertgrößte Ölproduzent und hatte seine Förderung im August noch gesteigert. Die Opec hat keine offiziellen Förderquoten, vereinbart jedoch Zielvorgaben für jedes Land. Vor allem Saudi Arabien produziert aber immer wieder deutlich mehr.
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