Irans Präsident Ahmadinedschad sieht Ölmarkt gut versorgt
Isfahan (Reuters) - Der Iran sieht trotz der immer weiter steigenden Preise keinen Engpass auf dem Ölmarkt.
Die Bestände seien hoch und der jüngste Preisanstieg sei künstlich herbeigeführt, sagte Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Dienstag. Er verwies insbesondere auf den Dollar, der bewusst schwach gehalten werde. Der Iran als viertgrößter Öl-Exporteur hat schon in der Vergangenheit betont, dass die Preisexplosion bei dem Energierohstoff in erster Linie auf Spekulationsgeschäfte zurückzuführen sei.
Der Preis für ein Barrel (etwa 159 Liter) US-Leichtöl hatte am Montag vorübergehend ein neues Rekordhoch von fast 140 Dollar erreicht. Am Dienstagmorgen entspannte sich die Lage wieder: Das Fass kostete 134,46 Dollar.
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