Irans Präsident Ahmadinedschad sieht Ölmarkt gut versorgt

Dienstag, 17. Juni 2008, 11:45 Uhr
 

Isfahan (Reuters) - Der Iran sieht trotz der immer weiter steigenden Preise keinen Engpass auf dem Ölmarkt.

Die Bestände seien hoch und der jüngste Preisanstieg sei künstlich herbeigeführt, sagte Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Dienstag. Er verwies insbesondere auf den Dollar, der bewusst schwach gehalten werde. Der Iran als viertgrößter Öl-Exporteur hat schon in der Vergangenheit betont, dass die Preisexplosion bei dem Energierohstoff in erster Linie auf Spekulationsgeschäfte zurückzuführen sei.

Der Preis für ein Barrel (etwa 159 Liter) US-Leichtöl hatte am Montag vorübergehend ein neues Rekordhoch von fast 140 Dollar erreicht. Am Dienstagmorgen entspannte sich die Lage wieder: Das Fass kostete 134,46 Dollar.

 
<p>Iranian President Mahmoud Ahmadinejad speaks at the opening ceremony of the 29th Annual Session of the OPEC Ministerial Council in Isfahan 450 km (280 miles) south of Tehran June 17, 2008. REUTERS/Morteza Nikoubazl (IRAN)</p>