Zahl der Tornado-Toten in USA steigt auf 22 - Hunderte verletzt

Montag, 12. Mai 2008, 10:54 Uhr
 

Atlanta (Reuters) - Die Zahl der Opfer durch schwere Tornados in den USA am Wochenende ist deutlich gestiegen.

22 Menschen starben nach Behördenangaben vom Wochenende in Folge eine Serie von Wirbelstürmen in den US-Bundesstaaten Missouri, Oklahoma und Georgia. Hunderte Menschen seien verletzt worden, als die Tornados im Zentrum und im Südosten der Vereinigten Staaten Häuser verwüsteten, Autos durch die Luft wirbelten und Bäume umstürzen ließen. Zunächst war lediglich von sechs Sturm-Toten die Rede. US-Präsident George W. Bush sagte den Helfern vor Ort die Unterstützung des Bundes zu und bot den Familien der Opfer an, für diese zu beten.

Die Spur der Verwüstung war Meteorologen zufolge an manchen Orten über eineinhalb Kilometer breit. In Newton im Bundesstaat Missouri starben zehn Menschen, die Zahl der Todesopfer in dem überwiegend ländlich geprägten Gebiet könne noch steigen, sagte eine Sprecherin. In Oklahoma wurden in der Kleinstadt Picher sechs Menschen getötet. Meteorologen zufolge handelte es sich um ein riesiges Sturmgebiet.