UN: Bisherige Hilfe in Birma reicht nicht

Sonntag, 18. Mai 2008, 10:31 Uhr
 

Rangun (Reuters) - Hunderttausende Überlebende der Wirbelsturmkatastrophe in Birma haben bisher nach Auffassung der Vereinten Nationen immer noch nicht ausreichend Hilfe erhalten.

Das Welternährungsprogramm der UN (WFP) erklärte am Sonntag, es sei gelungen, lediglich 212.000 der schätzungsweise 750.000 Menschen, die Hilfe am dringendsten benötigen, mit Reis und Bohnen zu versorgen. "Das reicht nicht", betonte ein Sprecher des WFP in Bangkok.

Mindestens 134.000 Menschen kamen durch die Katastrophe vom 2. Mai ums Leben oder werden seither vermisst. Ungeachtet der dramatischen Lage lässt die Militärregierung Birmas ausländische Hilfe aber nur schleppend zu.