Weitere Überlebende in chinesischem Erdbebengebiet gerettet
Beichuan (Reuters) - Knapp eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben in China haben Rettungskräfte mehr als 60 Überlebende aus den Trümmern gezogen.
In Yingxiu in der am schwersten betroffenen Provinz Sichuan wurden nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua vom Sonntag mindestens 56 Menschen gerettet. Allerdings seien schätzungsweise noch immer 11.000 Menschen verschüttet. Auch im Kreis Beichuan seien Erdbebenopfer lebend gefunden worden. Tausende Menschen flohen dort aus Angst, ein durch Geröll angestauter See könne über die Ufer treten. Behindert werden die Rettungsarbeiten durch schlechtes Wetter, schweres Gelände und zahlreiche Nachbeben.
Am frühen Morgen erschütterte ein Nachbeben der Stärke 6,1 das Katastrophengebiet. Über Opfer oder Schäden wurde zunächst nichts bekannt. Bei dem Hauptbeben der Stärke 7,9 waren am Montag fast 30.000 Menschen getötet worden. Die Behörden befürchten, dass mehr als 50.000 Menschen ums Leben kamen. 4,8 Millionen Menschen verloren ihre Wohnungen. Präsident Hu Jintao lobte die internationale Hilfe. Er danke von Herzen den ausländischen Regierungen und den internationalen Freunden, die sich an der Hilfe beteiligt hätten, sagte Hu.
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