Neuer Umfrage-Rückschlag für Hillary Clinton

Donnerstag, 27. März 2008, 15:19 Uhr
 

Washington (Reuters) - Das Auf und Ab in den Umfragen für die US-Präsidentschaftsbewerber setzt sich fort.

Die Zustimmung für Hillary Clinton fiel einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage zufolge binnen zwei Wochen um acht Punkte auf 37 Prozent. Nach der am Mittwoch veröffentlichten Befragung für den Fernsehsender NBC und das "Wall Street Journal" beurteilen 48 Prozent die Demokratin negativ. Auch ihr innerparteilicher Konkurrent Barack Obama musste einen leichten Rückgang bei denjenigen hinnehmen, die eine positive Meinung von ihm haben. Der Anteil ging von 51 auf 49 Prozent zurück.

Im direkten Vergleich entfielen in der Umfrage jeweils 45 Prozent auf die Kandidaten der Demokratischen Partei. Bei der Präsidentenwahl am 4. November würde sich Obama gegen den republikanischen Kandidaten John McCain mit 44 zu 42 Prozent durchsetzen. Clinton würde dagegen McCain mit dem gleichen Abstand unterliegen. Die meisten der Befragten, nämlich 60 Prozent, trauen Obama zu, das Land nach einem Wahlsieg zu einen. Die Werte für McCain und Clinton belaufen sich auf 58 beziehungsweise 46 Prozent.

Befragt wurden 700 registrierte Wähler. Die Fehlerquote wurde mit 3,7 Prozent angegeben. Die Befragungen fanden statt, nach den umstrittenen Äußerungen Clintons über einen Bosnien-Aufenthalt 1996 sowie Obamas Grundsatzrede nach Vorwürfen seines Pastors, die USA seien rassistisch.