October 26, 2012 / 10:59 AM / 6 years ago

Mehr als 40 Tote bei Selbstmordanschlag in Afghanistan

An Afghan policeman runs after a suicide bomb attack at a mosque in Maimana, capital of Faryab province, in this still image taken from video October 26, 2012. REUTERS/Reuters TV (AFGHANISTAN - Tags: RELIGION CIVIL UNREST)

Masar-i-Scharif (Reuters) - Im Norden Afghanistans hat sich ein Selbstmordattentäter in einer Moschee in die Luft gesprengt und mindestens 40 Menschen mit in den Tod gerissen.

Der Anschlag ereignete sich nach Angaben der Polizei in Mainama in der Provinz Farjab, als sich Gläubige zu den Freitagsgebeten zum muslimischen Opferfest versammelten. Unter den Toten seien auch zahlreiche Polizisten. Offenbar galt der Anschlag dem Polizeichef der Provinz, der die Explosion aber überlebte. Er machte die radikal-islamischen Taliban für die Tat verantwortlich. Die Extremistengruppe wollte sich vorerst nicht äußern.

Der afghanische Präsident Hamid Karsai verurteilte den Anschlag. Zugleich bekräftigte er in einer Rede in Kabul zum Beginn des Opferfests sein Angebot an die gemäßigten Kräfte der Taliban, sich der afghanischen Regierung anzuschließen. Angesichts des für 2014 geplanten Abzugs der ausländischen Truppen vom Hindukusch haben sich Karsai und die US-Regierung in den vergangenen Monaten verstärkt um die Aufnahme von Friedensgesprächen mit den Taliban bemüht.

Im Norden von Afghanistan sind auch Einheiten der Bundeswehr stationiert. Die Region gilt als relativ ruhig. Zuletzt hatte die Gewalt aber landesweit wieder zugenommen.

0 : 0
  • narrow-browser-and-phone
  • medium-browser-and-portrait-tablet
  • landscape-tablet
  • medium-wide-browser
  • wide-browser-and-larger
  • medium-browser-and-landscape-tablet
  • medium-wide-browser-and-larger
  • above-phone
  • portrait-tablet-and-above
  • above-portrait-tablet
  • landscape-tablet-and-above
  • landscape-tablet-and-medium-wide-browser
  • portrait-tablet-and-below
  • landscape-tablet-and-below