September 4, 2018 / 6:24 AM / in 3 months

Taliban - Afghanischer Rebellen-Anführer Hakkani gestorben

Jalaluddin Haqqani (R), the Taliban's Minister for Tribal Affairs, points to a map of Afghanistan during a visit to Islamabad, Pakistan while his son Naziruddin (L) looks on in this October 19, 2001 file photograph. Al Qaeda, the Pakistani Taliban and the Haqqani network -- blamed for a Sept. 13, 2011 attack on the U.S. embassy in Kabul -- picked the most ruthless fighters from their ranks in 2009 to form the Khurasan unit, for a special mission. CIA pilots, who remotely operate the drones, could step up their pursuit of the Haqqani network leaders after an attack on the U.S. mission in Kabul last month. To match feature PAKISTAN MILITANTS/HITSQUAD REUTERS/Stringer/Files (PAKISTAN - Tags: POLITICS CONFLICT)

Kabul (Reuters) - Der einflussreiche afghanische Rebellenanführer Dschalaluddin Hakkani ist nach Angaben der mit ihm Verbündeten Taliban nach langer Krankheit gestorben.

Seine Ideologie und Vorgehensweise werde auch nach seinem Tod bestehen bleiben, teilten die Islamisten am Dienstag mit. Hakkani hatte die nach ihm benannte Hakkani-Organisation in den 1970er Jahren gegründet, die zu einer der mächtigsten und gefürchtetsten Rebellengruppen in Afghanistan wurde. In dem von den USA unterstützten Kampf gegen die sowjetischen Besatzertruppen stieg er zu einem der bekanntesten Anführer auf. Später verbündete er sich mit den Taliban und nach dem Sturz der Islamisten durch eine von den Vereinigten Staaten angeführte Allianz 2001 bekämpfte er die Truppen der USA und ihrer Partner.

Die operative Führung der Gruppe hatte er bereits vor mehreren Jahren an seinen Sohn Siradschuddin Hakkani abgegeben, der mittlerweile Vizechef der afghanischen Taliban ist. Die Hakkani-Gruppe hat ihre Basis in der pakistanischen Region Nord-Waziristan im Grenzgebiet zu Afghanistan. Sie gilt als besonders gut organisiert. Die USA und die afghanische Regierung werfen dem pakistanischen Geheimdienst vor, die Extremisten zu unterstützen. Pakistan bestreitet dies und verweist auf frühe Verbindungen der Gruppe zum US-Geheimdienst CIA.

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