July 24, 2009 / 1:29 PM / 10 years ago

Afghanistans Präsident will Regelwerk für ausländische Soldaten

Kabul (Reuters) - Der afghanische Präsident Hamid Karsai fordert ein Regelwerk für die ausländischen Truppen im Land.

Die Nato wie auch die USA seien Verbündete im Kampf gegen den Terror, jedoch benötige Afghanistan auch Schutz, Ehre und Respekt für seine Religion, erklärte Karsai am Freitag bei der Vorstellung seines Wahlmanifests für die Präsidentenwahl am 20. August. Die Richtlinien sollten dafür sorgen, dass die Zahl ziviler Opfer zurückgehe. Diese hatten in der Vergangenheit für Empörung in der Bevölkerung gesorgt. Weitere Details nannte Karsai zunächst nicht.

Der Befehlshaber der Nato-Truppen in Afghanistan, Stanley McCrystal, hat bereits angekündigt, die Anstrengungen zu vergrößern, um Zwischenfälle mit Zivilisten zu verhindern. Die Luftangriffe auf Wohngebiete würden daher begrenzt.

Mit dem Ziel, die Sicherheitslage vor der Wahl zu verbessern, haben die USA zu Monatsbeginn eine Offensive gegen die Taliban-Hochburgen im Süden des Landes begonnen. Der Einsatz ist der erste große Test für die neue Afghanistan-Strategie von US-Präsident Barack Obama, für die die US-Truppen am Hindukusch bis Jahresende massiv aufgestockt werden sollen.

Bei der Wahl am 20. August muss sich Karsai 38 Herausforderern stellen. Zu seinen ärgsten Rivalen zählt der Ex-Finanzminister Aschraf Ghani. In einem Gespräch hat sich auch Ghani für Einschränkungen der Operationen ausländischer Soldaten ausgesprochen. Es werde eine Vereinbarung benötigt, wann sie das Land verlassen wieder würden, sagte er.

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