August 20, 2019 / 4:29 PM / a month ago

Schweizer Anleger sind vor Notenbankkonferenz auf der Hut

The logo Swiss stock exchange operator SIX Group is seen at the entrance hall of the stock exchange in Zurich, Switzerland December 3, 2018. REUTERS/Arnd Wiegmann

Zürich/Berlin (Reuters) - An der Schweizer Börse hat sich am Dienstag Zurückhaltung breitgemacht.

Nach zwei Handelstagen mit Kursgewinnen gab der Leitindex SMI knapp 0,6 Prozent auf 9825 Punkte nach. Den Grund für die Vorsicht der Anleger orteten Marktteilnehmer in der bevorstehenden Notenbankkonferenz in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming. Im Markt herrscht die Ansicht vor, dass Fed-Chef Jerome Powell am Freitag eine weitere Zinssenkung im September andeuten wird. Auch das politische Hickhack in Italien mit dem sich abzeichnenden Ende der dortigen Regierung dämpfte die Stimmung.

Die Bauchemiefirma Sika verlor 1,9 Prozent an Wert, der Zementkonzern LafargeHolcim 1,3 Prozent, der Aromen- und Duft-Hersteller Givaudan 1,1 Prozent und die Grossbank Credit Suisse 0,9 Prozent. Zu den wenigen SMI-Gewinnern gehörte Alcon mit einem Kursplus von 0,33 Prozent. Der im April vom Pharmariesen Novartis abgespaltene Augenheilkonzern will in der Nacht auf Mittwoch seine Quartalsbilanz veröffentlichen.

Am breiten Markt fielen die Medartis-Aktien 9,2 Prozent. Der Hersteller von orthopädischen Implantaten wuchs im ersten Halbjahr weniger stark als erwartet. Dagegen stiegen die Anteile der Bellevue Group um fast sieben Prozent. Die Finanzboutique verkauft die Bank am Bellevue und will den Erlös in den Ausbau des Asset Managements investieren.

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