September 6, 2019 / 5:20 AM / 11 days ago

Totenzahl in Bahamas steigt nach Hurrikan-Katastrophe auf 30

A view of a pool at a devastated hotel after Hurricane Dorian hit the Abaco Islands in Marsh Harbour, Bahamas, September 5, 2019. REUTERS/Marco Bello

Marsh Harbour (Reuters) - Während Hurrikan “Dorian” weiter Richtung USA gezogen ist, läuft auf den Bahamas die verzweifelte Suche nach Überlebenden.

Bewohner des Inselstaats durchkämmten die Trümmer auf der Suche nach Angehörigen. Die offizielle Totenzahl kletterte bis Donnerstagabend auf 30, wie Behördenvertreter dem Sender CNN sagten. Befürchtet wurden jedoch deutlich mehr Opfer. “Ich glaube, die Zahl wird erschütternd sein”, zitierte “The Nassau Guardian” Gesundheitsminister Duane Sands. “Ich habe so etwas noch nie durchgemacht, und ich will so etwas auch nie wieder durchmachen.”

Der Sturm hat auf den Bahamas für schwere Verwüstungen gesorgt. Die Schäden dürften sich nach ersten Schätzungen auf sieben Milliarden Dollar belaufen. Die Vereinten Nationen schätzen, dass 70.000 Menschen dringend auf Lebensmittel, Wasser und Unterkünfte angewiesen. In dem besonders schwer getroffenen Ort Marsh Harbour beobachtete ein Reuters-Fotograf, wie zahlreiche Läden geplündert wurden.

“Dorians” Westflanke hat inzwischen die US-Südostküste erreicht, wo der Hurrikan für starke Regenfälle sorgte.

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