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Weltnachrichten

Westen fordert von Belarus Freilassung politischer Häftlinge

FILE PHOTO: Police use a water cannon during an opposition rally to reject the presidential election results in Minsk, Belarus October 4, 2020. REUTERS/Stringer

Genf (Reuters) - Westliche Staaten fordern von Belarus die Freilassung politischer Häftlinge.

Zudem sollten die friedlichen Proteste gegen Machthaber Alexander Lukaschenko nicht länger bekämpft werden und ein Dialog mit der Opposition stattfinden, erklärten Großbritannien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, die Schweiz und die USA nach einer Sitzung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen (UN) am Montag. “Die anhaltende Gewalt, Einschüchterung und Unterdrückung des belarussischen Volkes beunruhigt uns sehr”, sagte der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen in Genf, Andrew Bremberg. Er rief die Regierung in Minsk zu Zurückhaltung auf. Der belarussische Botschafter Juri Ambrasewitsch erklärte, sein Land habe selbst die nötigen Mittel, um die Gesellschaft wieder zu stabilisieren. “Wir sind davon überzeugt, dass nur durch einen respektvollen Dialog ohne Druck von außen, Erpressung oder das Stellen von Bedingungen wirkliche Fortschritte erzielt werden können.”

Es war die erste reguläre Überprüfung der Menschenrechtslage in Belarus durch den UN-Rat seit fünf Jahren. Seit Monaten wird in Belarus für einen Rücktritt von Lukaschenko demonstriert. Er hatte sich bei der Präsidentenwahl am 9. August zum Sieger erklärt. Die Opposition erkennt dies nicht an. Am Sonntag feuerte die Polizei bei neuen Protesten Warnschüsse ab und nahm Demonstranten fest.

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