March 25, 2011 / 2:08 PM / in 8 years

Mehr als 70 Erdbebentote in Birma

Mae Sai (Reuters) - Bei dem schweren Erdbeben in Birma sind nach offiziellen Angaben mindestens 74 Menschen getötet worden.

Die Opferzahl könne sich noch leicht erhöhen, sagte ein Regierungssprecher am Freitag. Mehr als 100 weitere Menschen wurden dem staatlichen Fernsehen zufolge durch die Erdstöße am Donnerstag verletzt, über 200 Gebäude zerstört. Eine Serie von Nachbeben löste am Freitag in Thailand und Laos Panik aus. Die Schäden hielten sich aber in Grenzen. Die jüngsten Erdstöße im “Goldenen Dreieck” von Birma, Thailand und Laos versetzten auch die Menschen in anderen Ländern Südostasiens erneut in Schrecken, nachdem erst vor zwei Wochen ein schweres Erdbeben und ein Tsunami den Nordosten Japans verwüstet hatten.

“Wir hatten furchtbare Angst, in unsere Häuser zurückzukehren, weil es mehrere schwere Nachbeben gab”, sagte ein Lehrer aus der stark betroffenen Ortschaft Tachilek in Birma am Telefon. “Einigen steckt auch noch die Angst in den Knochen, weil sie gerade erst die Bilder vom Japan-Beben im Fernsehen gesehen haben.” Die Katastrophe rief bei den Menschen in Südostasien Erinnerungen an das verheerende Beben in Indonesien 2004 wach, bei dem rund 226.000 Menschen starben. In Japan wurden 27.400 Menschen getötet oder werden noch vermisst. Dem Land droht durch das beschädigte AKW Fukushima noch immer eine Atomkatastrophe.

Das Epizentrum des mit 6,8 gemessenen Erdstoßes in Birma lag in einem nur dünn besiedelten Gebiet. In Thailand kam eine Frau ums Leben, als eine Wand ihres Hauses einstürzte.

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