September 5, 2019 / 10:24 AM / 3 months ago

Britische Firmen bereiten No-Deal-Brexit vor - schieben Investitionen auf

Carolyn Fairbairn, Director General of the Confederation of British Industry (CBI), speaks at their annual conference in London, Britain, November 19, 2018. REUTERS/Toby Melville

London (Reuters) - Die Aussicht auf einen Brexit ohne Vertrag bremst Investitionen britischer Unternehmen.

Stattdessen wappnen sie sich mit Vorsichtsmaßnahmen für einen ungeregelten EU-Austritt, wie der britische Industrieverband CBI am Donnerstag erklärte. “Bis eine Vereinbarung getroffen ist, werden die Unternehmen weiter Milliarden Pfund aus Investitionen in die Produktion abziehen und stattdessen in No-Deal-Vorbereitungen stecken”, sagte CBI-Geschäftsführerin Carolyn Fairbairn. “Und internationale Investoren werden weiterhin infrage stellen, ob Großbritannien ein stabiler, offener Ort ist, um Geschäfte zu machen.”

Das britische Unterhaus hat für eine Verschiebung des Brexit-Termins am 31. Oktober gestimmt, sollte es kein Abkommen mit der EU geben. Für Premierminister Boris Johnson, der bereits seine Mehrheit verloren hat, ist das eine weitere herbe Niederlage. Ein Gesetz soll ihn nun verpflichten, den Brexit bis zum 31. Januar 2020 zu vertagen, falls er vorher keinen Deal über den Ausstieg aus der EU erreicht.

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