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Irland pocht auf Klärung der Grenzfrage bei Brexit-Verhandlungen
27. Oktober 2017 / 10:47 / in einem Monat

Irland pocht auf Klärung der Grenzfrage bei Brexit-Verhandlungen

Dublin (Reuters) - Irland fordert von Großbritannien Zusagen für Regelungen zur gemeinsamen Grenze als Basis für ein neues Verhandlungskapitel bei den Brexit-Gesprächen mit der EU.

Ireland's Minister of Foreign Affairs Simon Coveney attends an informal meeting of European Union Ministers of Foreign Affairs in Tallinn, Estonia September 7, 2017. REUTERS/Ints Kalnins

“Wir brauchen in der Grenzfrage mehr Klarheit”, sagte Außenminister Simon Coveney am Freitag. Sein Land dringt auf eine Zusicherung, dass die Streitfrage auch bei einem Scheitern der als nächstes anstehenden Gespräche über die künftigen Handelsbeziehungen gelöst werde.

Irland stützt damit die EU-Position: Diese will über die künftigen Beziehungen zu Großbritannien erst reden, wenn eine Reihe strittiger Punkte abgehakt ist - darunter auch die Grenzfrage: Bislang gibt es eine offene Staatsgrenze zwischen dem EU-Mitglied Irland und der britischen Provinz Nordirland. London will, dass dies auch nach dem geplanten EU-Austritt 2019 so bleibt. Zugleich verlangt die britische Regierung aber auch die vollständige Kontrolle über die Einwanderung nach Großbritannien.

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