August 28, 2018 / 9:41 AM / 4 months ago

Irland hofft auf Bewegung der Briten bei Brexit-Verhandlungen

Deputy Prime Minister (Tanaiste) Simon Coveney walks off stage after a press conference at Government buildings in Dublin, Ireland, December 4, 2017. REUTERS/Clodagh Kilcoyne

Berlin (Reuters) - Irland hofft darauf, dass Großbritannien bei den Brexit-Verhandlungen noch auf die EU zugeht.

Außenminister Simon Coveney sagte am Dienstag in Berlin, er begrüße, dass die britische Regierung vor einem Monat detailliertere Vorstellungen vorgelegt habe, wie die Beziehungen zwischen EU und dem Land nach dem Brexit aussehen sollten. Damit gebe es zumindest eine Basis für weitere Gespräche. “Ich hoffe, dass die britische Regierung in der Lage sein wird, diese Position über die Zeit noch weiterzuentwickeln”, sagte der Ire.

“Hier geht es nicht einfach um eine wirtschaftliche Sache, ... es geht um viele tiefergehende Dinge”, mahnte er. Eines der irischen Kernziele sei, dass es nach dem Brexit die engst möglichen Beziehungen geben müssten zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich. Dabei müssten aber die Grundwerte der EU beachtet und respektiert werden. Am wichtigsten sei für sein Land aber, dass die Grenzfrage zwischen Irland und Nordirland, die nach dem Brexit eine Außengrenze der EU ist, gelöst werden. Es sei eine große Errungenschaft gewesen, dass diese Grenze in den vergangenen Jahrzehnten unsichtbar geworden sei. Und daran sollte man sich auch weiterhin orientieren. Die Grenzfrage gehört zu den größten Knackpunkten bei den festgefahrenen Brexit-Verhandlungen.

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