January 9, 2020 / 6:26 AM / 7 months ago

Johnson bewertet Brexit-Gespräch mit von der Leyen positiv

Britain's Prime Minister Boris Johnson meets European Commission President Ursula von der Leyen in London, Britain January 8, 2020. REUTERS/Toby Melville

London (Reuters) - Der britische Premierminister Boris Johnson hat am Mittwoch mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen über die Übergangszeit nach dem Brexit beraten.

Die Unterredung sei positiv verlaufen, erklärte Johnsons Büro. Der Premier habe seine Position deutlich gemacht, dass die Übergangsphase nach dem für den 31. Januar vorgesehenen EU-Austritt nicht länger als elf Monate dauern dürfe. Eine neue Partnerschaft mit der EU dürfe zudem nicht auf eine Anpassung Großbritanniens an die Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshofs hinauslaufen. Auch würden die Briten die Kontrolle über die Einwanderungs- und Fischerei-Politik behalten. Von der Leyen bekräftigte kurz vor dem Gespräch, dass die Übergangszeit sehr kurz sei.

Deshalb sei es praktisch unmöglich, alle Aspekte der künftigen Beziehungen zu verhandeln, sagte die Kommissionspräsidentin in einer Rede an der “London School of Economics”. “Wir werden also Prioritäten setzen müssen.” Von der Leyen hatte bereits zuvor gesagt, dass sie die Zeit als extrem knapp erachte, um sich auch mit Themen wie Bildung, Transport, Fischerei und vielem mehr zu befassen. Von der Leyens Meinung wird von vielen in der EU geteilt.

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