May 30, 2019 / 12:28 PM / 18 days ago

Notenbanker - Auch sanfter Brexit dämpft britisches Wachstum

Bank of England Deputy Governor for Markets and Banking, Dave Ramsden attends a Bank of England news conference, in the City of London, Britain November 1, 2018. Kirsty O'Connor/Pool via REUTERS

London (Reuters) - Die britische Wirtschaft dürfte einem führenden Notenbanker zufolge wegen der Ungewissheit über den EU-Austritt langsamer wachsen als bislang angenommen.

Selbst bei einem reibungslosen Brexit sei es unwahrscheinlich, dass die Unsicherheit der Unternehmen ausgeräumt werde, sagte der stellvertretende Chef der Bank of England, Dave Ramsden, am Donnerstag. Dadurch dürften die Investitionen weniger zunehmen als von der Notenbank bislang angenommen. Das wieder dämpfe kurzfristig das Wachstum und auf längere Sicht die Produktionskapazitäten der Wirtschaft. Bislang sagt die Bank of England für dieses Jahr ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 1,5 Prozent voraus, das 2020 leicht auf 1,6 Prozent steigen soll.

Premierministerin Theresa May hatte kürzlich ihren Rücktritt angekündigt, nachdem sie erneut mit dem Versuch gescheitert war, ihren mit der EU ausgehandelten Brexit-Vertrag durch das Parlament zu bringen. Den Parteivorsitz will May am 7. Juni abgeben. Bis zur Klärung der Nachfolge will sie als Premierministerin im Amt bleiben.

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