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Weltnachrichten

Brexit-Verhandlungen werden nach positivem Corona-Test online fortgesetzt

FILE PHOTO: European Union's chief Brexit negotiator Michel Barnier, wearing a face mask, leaves the Brexit trade negotiations in London, Britain, November 12, 2020. REUTERS/Peter Nicholls/File Photo

London/Brüssel (Reuters) - Die Verhandlungen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union über die bilateralen Beziehungen nach dem Brexit sollen wegen eines positiven Coronavirus-Falls vorerst virtuell fortgesetzt werden.

Darauf hätten sich beide Seiten verständigt, teilte am Donnerstagabend ein britischer Regierungssprecher mit. Auf direkter persönlicher Ebene werde man erst dann wieder zusammenkommen, wenn dies sicher sei. Gesundheit und Wohlergehen der Mitarbeiter hätten Vorrang. EU-Verhandlungschef Michel Barnier hatte zuvor mitgeteilt, ein Mitglied seiner Delegation sei positiv auf das Virus getestet worden. Daher würden die Gespräche mit der britischen Delegation unter David Frost “für eine kurze Zeit” unterbrochen.

Nach dem EU-Austritt Anfang des Jahres ist Großbritannien bis Ende 2020 in einer Übergangsphase, in der noch EU-Regeln gelten. Um die künftigen Beziehungen samt Freihandelsabkommen wird seit Monaten gerungen - bislang ohne Ergebnis, weshalb die Wirtschaft ab 2021 Störungen der Handelsbeziehungen und Zollschranken befürchtet. Als Knackpunkte in den Verhandlungen gelten die Fischerei-Rechte sowie Garantien für einen fairen Wettbewerb. Da die Parlamente ein Abkommen noch ratifizieren müssen, bevor es in Kraft treten kann, wurde als letzte Frist für eine Einigung zuletzt Ende dieser Woche genannt.

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