December 27, 2019 / 10:31 AM / a month ago

Von der Leyen legt längere Übergangsfrist nach Brexit nahe

European Commission President Ursula von der Leyen delivers a speech during a debate at the European Parliament in Strasbourg, France, December 18, 2019. REUTERS/Vincent Kessler

Paris (Reuters) - Großbritannien und die EU müssen sich nach Ansicht von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen möglicherweise mehr Zeit für ihre Handelsgespräche nach dem Brexit nehmen.

Beide Seiten sollten sorgfältig abwägen, ob der geplante Rahmen von elf Monaten ausreiche, sagte von der Leyen in einem am Freitag veröffentlichten Interview der französischen Tageszeitung “Les Echos”. “Es wäre vernünftig, Mitte des Jahres Bilanz zu ziehen und dann, falls nötig, sich auf eine Verlängerung der Übergangsphase zu einigen.”

Der britische Premierminister Boris Johnson will die Übergangsphase nach dem Brexit zum 31. Januar 2020 bis Ende des Jahres begrenzen. In den elf Monaten sollen nicht nur ein Freihandelsabkommen sondern insgesamt die künftigen Beziehungen verhandelt werden. Aus Sicht vieler Experten ist das zu kurz. Auch von der Leyen hat bereits gesagt, dass sie die Zeit als extrem kurz erachte, um sich auch mit Themen wie Bildung, Transport, Fischerei und vielem mehr zu befassen.

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