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EUROPA-BÖRSEN-Versöhnlicher Wochenausklang an den Aktienmärkten
17. Oktober 2008 / 17:04 / vor 9 Jahren

EUROPA-BÖRSEN-Versöhnlicher Wochenausklang an den Aktienmärkten

Frankfurt, 17. Okt (Reuters) - Zum Wochenausklang haben die europäischen Aktienmärkte kräftig zugelegt. Der Stoxx50.STOXX50, in dem die 50 größten börsennotierten Unternehmen Europas vertreten sind, zog am Freitag um sechs Prozent an auf 2266 Zähler und der EuroStoxx50.STOXX50E kletterte um 4,5 Prozent auf 2532 Punkte. Die Leitindizes in Frankfurt, London und Paris verbuchten Kursgewinne von bis zu 5,2 Prozent. Allerdings waren die Aktien im Laufe des Tages heftig hin- und hergeschwankt. Der positive Schlussstand sei deswegen "zwar ermutigend, aber die Investoren bleiben unsicher über die Aussichten für die kommenden Monate. Deswegen sollten wir nicht überrascht sein, wenn wir bis zum Ende des Monats noch weitere haarsträubende Kursschwankungen erleben", warnte Marktstratege David Jones von IG Index.

Die stärksten Kursgewinne verbuchten Titel der Rohstoffbranche. Der entsprechende Branchenindex schloss über acht Prozent im Plus, getrieben von Aufschlägen von bis zu zwölf Prozent Anglo American, BHP Billiton oder Rio Tinto. Auch die Aktien der großen Ölkonzerne BP, Total und Royal Dutch Shell waren gefragt, nachdem sich der Ölpreis wieder von den heftigen Verlusten der Vortage erholte und um mehr als drei Prozent stieg. Noch stärkere Kursgewinne verbuchte nur der Index der Pharmaaktien. Novartis, Sanofi oder GlaxoSmithKline profitierten angesichts der heftigen Schwankungen an den Aktienmärkten von ihrem Ruf als sicherer Hafen und schossen um bis zu zwölf Prozent in die Höhe.

Bankentitel standen ebenfalls auf den Einkaufslisten der Anleger: Der Bankenindex zog um 1,9 Prozent an - im Gegensatz zu dem der Versicherer, der mit einem Abschlag von drei Prozent auf der Verliererseite stand. Besonders ein Minus von über 27 Prozent bei ING drückte. Berichte, der niederländische Versicherer müsse seine Kapitalbasis stärken, belasteten, obwohl ING versuchte, derartige Bedenken zu entkräften.

Reporter: Kerstin Leitel; redigiert von Jörn Poltz

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