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Novartis hält Schweizer Börse in Gewinnzone
18. Juli 2017 / 07:53 / in 4 Monaten

Novartis hält Schweizer Börse in Gewinnzone

Zürich, 18. Jul (Reuters) - Die Schweizer Börse hat am Dienstag den Konsolidierungskurs vom Vortag fortgesetzt. Dank Kursgewinnen der Marktschwergewichte Novartis und Nestle legte der Markt leicht zu. Der SMI stieg um 0,15 Prozent auf 9051 Punkte. Am Montag hatte der Leitindex eine Spur höher geschlossen.

Nach wie vor stehe neben den Firmenbilanzen die Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) im Fokus der Anleger. Eine Zinsänderung werde nicht erwartet, wohl aber Hinweise auf den Zeitpunkt des Endes der lockeren Geldpolitik, hiess es am Markt. Die EZB veröffentlicht ihre Beschlüsse am Donnerstag.

Bis dahin stehen die Firmenbilanzen im Mittelpunkt: Der Pharmariese Novartis schnitt mit seinem Halbjahresbericht besser ab, als Analysten erwartet hatten. Novartis verbuchte im zweiten Quartal einen Gewinnanstieg um zehn Prozent auf 1,98 Milliarden Dollar. Der Umsatz sank dagegen um zwei Prozent auf 12,24 Milliarden Dollar. Der Pharmariese bestätigte die Zielvorgaben für das ganze Jahr. Bei Alcon erwartet Novartis im Gesamtjahr nun ein Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Positiv sei, dass es bei Alcon etwas besser laufe, hiess es am Markt. Die Aktie gewann 1,9 Prozent.

Die Anteile von Kühne + Nagel legten um 0,8 Prozent zu. Der Logistikkonzern habe im ersten Halbjahr mehr Umsatz und Gewinn eingefahren als erwartet. Der Nettoumsatz stieg um 8,2 Prozent auf 8,815 Milliarden Franken. Unter dem Strich resultierten 356 Millionen Franken Gewinn.

Als Marktstütze erwiesen sich ausserdem die Aktien von Nestle, die um 0,5 Prozent stiegen.

Der Genussschein von Novartis-Rivale Roche bröckelte um 0,3 Prozent ab. Der Zwischenbericht von Roche und Nestle wird am 27. August erwartet.

Die Anteile der Banken setzten die Konsolidierung fort. Credit Suisse sanken um 0,7 Prozent und UBS schwächten sich um 0,2 Prozent ab. Julius Bär ermässigten sich ebenfalls um 0,2 Prozent. Die drei Banken legen ihre Resultate kommende Woche vor.

Die Aktien zyklischer Firmen büssten mehrheitlich Terrain ein. Der schwächelnde Dollar mache die Produkte der exportorientierten Industriefirmen auf dem Weltmarkt teurer, sagte ein Händler. Der Titel des Elektrokonzerns ABB sank vor dem Zwischenbericht am Donnerstag um 0,3 Prozent. Der Zementriese LafargeHolcim verlor 0,4 Prozent an Wert und die Anlagenbauer Georg Fischer, Oerlikon und Sulzer büssten ebenfalls Terrain ein.

Am breiten Markt fielen die Aktien von Meyer Burger um zwei Prozent. Der Titel des Zulieferers für die Solarindustrie weist oft einen volatilen Kursverlauf auf. (Reporter: Rupert Pretterklieber; redigiert von Angelika Gruber)

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