May 7, 2019 / 2:42 PM / 2 months ago

Ausverkauf an der Schweizer Börse dauert an

Zürich, 07. Mai (Reuters) - An der Schweizer Börse ist der Ausverkauf am Dienstag weitergegangen. Der Leitindex SMI sank um weitere 0,8 Prozent auf 9581 Punkte, nachdem er bereits am Vortag knapp ein Prozent verloren hatte. Auf die Stimmung der Anleger drückte vor allem die Angst vor einem eskalierenden Handelsstreit, nachdem US-Präsident Donald Trump am Sonntag angekündigt hatte, ab Freitag chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar mit einem Zollsatz von 25 Prozent zu belegen.

Ans Ende der überwiegend schwächeren Standardwerte rutschte der Elektrotechnikkonzern ABB mit einem Kursabschlag von zwei Prozent. Aber auch andere konjunktursensitive Unternehmen wie die Luxusgüter-Hersteller Swatch und Richemont und der Zementproduzent LafargeHolcim sowie die Banken Credit Suisse und UBS verloren ein Prozent und mehr an Wert.

Zu den wenigen festeren Bluechips gehörten die Adecco-Aktien mit einem Plus von 0,5 Prozent. Kostensenkungen verhalfen dem weltgrössten Personalvermittler im ersten Quartal zu einem Gewinnanstieg von zwei Prozent auf 133 Millionen Euro. Der Umsatz sank unter anderem wegen eines schwachen Europa-Geschäfts um zwei Prozent.

Am breiten Markt fielen die Anteile von Oerlikon um 3,1 Prozent. Der Anlagenbauer gab für das erste Quartal einen Bestellungsrückgang um zehn Prozent und ein um ein Fünftel gesunkenes Betriebsergebnis bekannt. (Reporter: Paul Arnold; redigiert von Oliver Hirt )

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