February 28, 2020 / 3:49 PM / a month ago

Schweizer Börse steuert auf schlechteste Woche seit fünf Jahren zu

Zürich, 28. Feb (Reuters) - An der Schweizer Börse hat der Ausverkauf am Freitag angehalten. Die in mehreren Ländern ansteigende Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen schürte bei Investoren die Furcht vor einer Rezession. Der SMI brach um 4,3 Prozent auf 9766 Punkte ein. Damit summierte sich das Minus für die gesamte Woche auf zwölf Prozent. Das ist der stärkste Einbruch seit fünf Jahren, als der SMI wegen des Franken-Schocks in einer Handelswoche um 13,2 Prozent absackte.

Alle 20 Standardwerte und alle 30 mittelgrossen Titel gaben Boden preis. Die stärksten Einbussen verzeichneten Finanzwerte. Diese wurden gemieden, weil die Anleger zur Krisenbekämpfung mit Zinssenkungen der grossen Notenbanken rechnen. Dies dürfte aber die Erträge von Banken und Versicherern schmälern. Zurich stürzten um 6,1 Prozent ab, Credit Suisse um 5,9 Prozent und UBS um 5,5 Prozent.

Swiss Life gaben 1,8 Prozent nach, obwohl der Lebensversicherer 2019 ein Gewinnplus verzeichnete und die Ausschüttung an die Aktionäre erhöhte. Vergleichsweise gut schlugen sich die Aktien des Telekomkonzerns Sunrise und des Liftbauers Schindler mit Abschlägen von jeweils gut einem Prozent. (Reporter: Oliver Hirt, redigiert von Sabine Ehrhardt)

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