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Schweizer Börse startet mit leichten Gewinnen in die Woche
21. August 2017 / 08:21 / vor 3 Monaten

Schweizer Börse startet mit leichten Gewinnen in die Woche

Zürich, 21. Aug (Reuters) - Die Schweizer Börse ist mit leicht festeren Kursen in die neue Woche gestartet. Vor dem dem alljährlichen Treffen wichtiger Notenbank-Vertreter seien die Anleger aber kaum bereit, sich stärker zu exponieren, sagten Händler. Von der dreitägigen Konferenz, die am Mittwoch in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming beginn, werden Hinweise auf die künftige Geldpolitik erwartet. Allerdings dürfte EZB-Chef Mario Draghi einem Insider zufolge keine Aussagen zur erwarteten Drosselung der Wertpapierkäufe machen. Auch die US-Politik bereite den Marktteilnehmer weiter Kopfzerbrechen. Viele Investoren bezweifeln, dass Präsident Donald Trump das Wirtschaftswachstum wie versprochen ankurbeln kann. Für Nervosität sorgen auch die geplanten gemeinsamen Manöver der USA und Südkoreas.

Der SMI notierte am Montag nach rund einer Stunde um 0,3 Prozent höher bei 8897 Punkten. Zum Wochenschluss war der Leitindex um 0,8 Prozent gefallen.

Der Volatilitätsindex legte nach dem Sprung von Freitag weitere 1,5 Prozent zu. Das erhöhte Niveau des Angstbarometers deutet nach Ansicht der Credit-Suisse-Experten darauf hin, dass der Terroranschlag in der spanischen Stadt Barcelona vom vergangenen Donnerstag, die geopolitischen Risiken im Zusammenhang mit Nordkorea und die Unsicherheit hinsichtlich der US-Geldpolitik die Stimmung der Anleger weiterhin dämpfen.

Die Standardwerte zogen mehrheitlich an, wobei die Aufschläge meist unter einem Prozent blieben. Mit einem Kursplus von 1,1 Prozent führte der Telekomkonzern Swisscom die Gewinnerliste an. Dahinter folgten die Aktien des Personaldienstleisters Adecco, der Sanitärtechnikfirma Geberit, des Bauchemieunternehmens Sika und des Uhrenkonzerns Swatch mit Zuwächsen von mehr als einem halben Prozent. Die Index-Schwergewichte Nestle und Novartis stiegen im Rahmen des Marktes. Auch der dritte SMI-Riese Roche war leicht fester.

Die stärksten Verluste verzeichneten die Anteile der der Grossbanken Credit Suisse und der UBS, die sich um jeweils 0,2 Prozent abschwächten. Auch der Zementproduzent LafargeHolcim und die Inspektionsfirma SGS verloren leicht an Wert.

Die Sonova-Aktien stiegen um 0,1 Prozent. Der Hörgerätehersteller rechnet in nächster Zeit im Markt nicht mit grossen Übernahmen, wie Firmenchef Lukas Braunschweiler der “Finanz und Wirtschaft” sagte. “Kleinere Arrondierungen will ich nicht ausschliessen”, sagte er.

Die Anteile von Dufry waren um 0,9 Prozent höher. Die chinesische HNA-Gruppe kontrolliert über eine Kaufposition insgesamt 20,9 Prozent des Duty-free-Shop-Betreibers. HNA und Dufry wollen Bereiche für eine Zusammenarbeit ausloten, um das Geschäft mit chinesischen Kunden auszuweiten.

Gewinnmitnahmen drückten die Aktien von Tecan 1,4 Prozent ins Minus. Der Laborausrüster hatte nach dem Zwischenbericht in der Vorwoche stark an Wert gewonnen.

Die Vontobel-Anteil waren um 0,4 Prozent höher. Die Privatbank übernimmt von der Raiffeisen-Tochter Notenstein La Roche zu einem ungenannten Preis ein Osteuropa-Portfolio rund zwei Milliarden Franken mit verwalteten Vermögen. (Reporter: Rupert Pretterklieber; redigiert von Paul Arnold)

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