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Schweizer Börse gibt vor Yellen-Rede leicht nach
25. August 2017 / 07:59 / in 3 Monaten

Schweizer Börse gibt vor Yellen-Rede leicht nach

Zürich, 25. Aug (Reuters) - Die Schweizer Börse hat sich am Freitag im frühen Handel leicht abgeschwächt. Trotz guter Vorgaben aus Asien blieben die Anleger in Deckung, sagten Händler. Vor dem Auftritt von US-Notenbankchefin Janet Yellen auf der Notenbanken-Konferenz in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming laute die Devise: Abwarten. Der SMI sank um 0,2 Prozent auf 8925 Punkte. Am Donnerstag hatte der Leitindex 0,2 Prozent nachgegeben.

Von Yellen, deren Rede um 16.00 Uhr MESZ auf dem Programm steht, erwarten die Marktteilnehmer Hinweise auf den geplanten Abbau der billionenschweren Fed-Wertpapierbestände. Nach Börsenschluss in Europa um 21.00 Uhr MESZ spricht dann EZB-Präsident Mario Draghi. Bei ihm dürften Investoren auf alle Äusserungen zum Euro-Kurs achten.

Bei den Standardwerten hielten sich Gewinner und Verlierer hielten die Waage. “Es scheint doch einiges eher zufällig zu sein”, kommentierte ein Händler die Kursenwicklung. An die Spitze setzten sich die Aktien der Credit Suisse mit einem Plus von 1,5 Prozent. Die Titel von Rivale UBS legten 0,1 Prozent zu.

Die Anteile von Lonza stiegen auf ein Rekordhoch von 239,90 Franken.

Die schwergewichtigen Pharmawerte zeigten sich uneinheitlich. Die Roche-Titel zogen 0,2 Prozent an, während sich die Aktien von Novartis um 0,2 Prozent abschwächten.

Bei den zyklischen Werten verzeichneten der Luxusgüterhersteller Richemont und der Zementproduzent LafargeHolcim leicht höhere Kurse. Der Personalvermittler Adecco, der Uhrenkonzern Swatch und die Bauchemiefirma Sika verloren etwas an Wert.

Lebhafter war das Geschäft am breiten Markt mit Anteilen von kleineren und mittelgrossen Firmen, die Zwischenberichte veröffentlichten. Dazu zählten der Pharmazulieferer Bachem und der GPS-Chip-Produzent U-Blox. Die Aktien von Bachem und U-Blox legten jeweils 2,5 Prozent zu. U-Blox erfüllte die Erwartungen, sagte ein Händler. Bachem dagegen schnitt schlechter als erwartet ab. “Aber der positive Ausblick dürfte helfen”, sagte ein Händler.

Die Aktien von Oerlikon verloren 2,2 Prozent. MainFirst nahm die Empfehlung für den Anlagenbauer auf “Underperform” von “Outperform” zurück. (Reporter: Rupert Pretterklieber; redigiert von Paul Arnold)

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