8. September 2017 / 06:18 / vor 18 Tagen

Schweizer Börse wird zum Wochenschluss wenig verändert gesehen

Zürich, 08. Sep (Reuters) - Die Schweizer Börse dürfte am Freitag wenig verändert starten. Es fehlten richtungsweisende Impulse, sagten Händler. In den USA hatten sich die Kurse am Vorabend nach Börsenschluss in Europa kaum mehr bewegt. In Tokio gab der Nikkei Index nach, aber in China zogen die Kurse etwas an. Ausserdem würden keine wichtigen Konjunkturzahlen aus der Euro-Zone oder aus den USA erwartetet.

Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich mit 8934 Punkten um 0,3 Prozent höher. Der SMI Future sank um 0,3 Prozent auf 8897 Zähler. Am Donnerstag war der Leitindex um 0,5 Prozent gestiegen.

“Firmenimpulse fehlen, also werden wir uns wohl wieder als Währungshändler betätigen”, sagte ein Händler. Die Aktienkurse dürften dadurch gebremst werden, dass der für die schweizerische Wirtschaft wichtige Dollar zum Franken mit 0,9441 Franken auf den tiefsten Stand seit rund zwei Jahren fiel.

Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) wie erwartet die Leitzinsen unverändert bei Null Prozent belassen. EZB-Chef Mario Draghi äusserte sich aber nicht zum Zeitpunkt des Ausstiegs aus der ultralockeren Geldpolitik. Die Notenbank werde im Herbst über die Anpassung der Geldpolitik über 2017 hinaus entscheiden, erklärte der Italiener..

Etwas höhere Kurse wurden vorbörslich für die Papiere von Novartis und Roche indiziert. Positive Produktenachrichten stützten die Kurse, hiess es am Markt.

Roche hat beim Krebsmediziner-Kongress ESMO in Madrid Daten zu einem neuen Biomarker-Bluttests für Krebs-Immuntherapien vorgelegt. Danach konnte mit der Methode die sogenannte Tumor Mutational Burden (TMB) mit hoher Genauigkeit bestimmt werden. TMB, die Zahl von Mutationen im Genom von Krebszellen, gilt als Indikator für die Wirksamkeit einer Immuntherapie und konnte bislang nur durch eine Entnahme von Tumorgewebe (Biopsie) ermittelt werden.

Nach Angaben von Rivale Novartis führt eine präventive Behandlung mit dem Wirkstoff AMG 334 (Erenumab) zu einer Reduktion von Tagen pro Monat, an denen die Patienten unter Migräne leiden. Dies zeigt eine neue Analyse von Phase II-Studiendaten, die der Pharmakonzern auf einem Kongress in Vancouver präsentiert. (Reporter: Rupert Pretterklieber; redigiert von Oliver Hirt)

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