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Negativvorgaben dürften Schweizer Börse belasten
24. Oktober 2017 / 06:22 / in einem Monat

Negativvorgaben dürften Schweizer Börse belasten

Zürich, 24. Okt (Reuters) - Die Schweizer Börse wird am Dienstag aufgrund negativer Vorgaben aus den USA schwächer gesehen. Massive Kursverluste bei dem Schwergewicht General Electric hatten die Anleger an der Wall Street zu Gewinnmitnahmen veranlasst. “Das dürfte auch bei uns Marktteilnehmer zu Abgaben veranlassen”, sagte ein Händler.

Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich um 0,1 Prozent niedriger mit 9237 Zählern. Der SMI Future notierte mit 9239 Zählern um 0,1 Prozent tiefer. Am Montag war der Leitindex um 0,1 Prozent gestiegen.

Die weiteren Aussichten würden wegen der Katalonien-Krise etwas weniger optimistisch beurteilt, sagten Händler. Zudem wollten sich die Marktteilnehmer vor der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag nicht unnötigen Risiken aussetzen. “Das könnte die wichtigste Sitzung der EZB im ganzen Jahr sein”, sagte ein Händler.

Kursbewegende Impulse gingen zudem von der Flut an Firmenbilanzen aus. Dabei stand der Pharmariese Novartis im Fokus der Anleger. Novartis könnte die Augenheilsparte Alcon als eigenständiges Unternehmen an die Börse bringen, signalisierte der Konzern aus Basel. Eine Transaktion sei nicht vor dem ersten Halbjahr 2019 wahrscheinlich. Operativ sieht sich Novartis nach dem dritten Quartal auf Kurs. Der Umsatz wuchs um zwei Prozent auf 12,41 Milliarden Dollar und der Nettogewinn um sieben Prozent auf 2,08 Milliarden Dollar. Im vorbörslichen Handel wurde die Aktie um 0,4 Prozent höher indiziert.

Einen vorbörslichen Kurssprung um fast sechs Prozent verbuchten die Aktien von AMS. Der Sensorenhersteller verzeichnete im dritten Quartal einen Gewinnrückgang auf 20,2 Millionen Euro von 55,9 Millionen im Vorjahr. Für das vierte Quartal stellte AMS aber einen über den bisherigen Erwartungen liegenden Umsatz von 440 bis 480 Millionen Euro in Aussicht. (Reporter: Rupert Pretterklieber; redigiert von Scot W. Stevenson; Bei Rückfragen wenden Sie sich an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern +49 69 7565 1236 oder +49 30 2888 5168)

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