31. Oktober 2017 / 07:29 / in 20 Tagen

Schweizer Börse wird wenig verändert gesehen

Zürich, 31. Okt (Reuters) - Die Schweizer Börse wird am Dienstag wenig verändert erwartet. Leichte Verluste an der Wall Street und gehaltene Kurse in Fernost dürften die Anleger nicht aus der Deckung locken, hiess es am Markt. Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich um 0,15 Prozent höher mit 9189 Punkten. Der SMI Future notierte mit 9178 Zählern um 0,2 Prozent höher. Am Montag war der Leitindex um 0,1 Prozent gesunken.

Händler begründeten die erwartete Zurückhaltung mit einem Medienbericht, wonach im US-Kongress über eine etwas langsamere Senkung der Unternehmenssteuern nachgedacht wird, als von Präsident Donald Trump geplant. Dies hatte bereits die Kurse an der Wall Street und danach in Tokio gedrückt.

Vor dem am Mittwochabend erwarteten Zinsentscheid der US-Notenbank sei ohnehin nicht damit zu rechnen, dass die Anleger grössere Risiken eingingen, sagte ein Händler. Ausserdem bleiben in Deutschland am Dienstag die Märkte wegen des Reformationtags geschlossen. Am Freitag steht mit der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts ein weiterer wichtiger Termin auf der Agenda, der den Risikoappetit der Anleger dämpfen dürfte.

Im vorbörslichen Geschäft fielen die Aktien von Geberit um 1,9 Prozent. Der Sanitärtechnikkonzern hat im dritten Quartal die Erwartungen der Analysten verfehlt und die Wachstumsprognose auf drei von bisher drei bis vier Prozent gesenkt.

Die Aktien von Clariant wurden vorbörslich um knapp ein Prozent höher angezeigt. Der in einer Auseinandersetzung mit seinem grössten Aktionär stehende Spezialchemiekonzern hat im dritten Quartal 2017 den Umsatz um zwölf Prozent auf 1,57 Milliarden Franken gesteigert und damit die Analystenerwartungen leicht übertroffen. Das operative Ergebnis legte um 13 Prozent auf 235 Millionen Franken zu.

Händler nannten für die Titel von Oerlikon um 3,6 Prozent höhere Kurse. Der Anlagenbauer hat nach Umsatzplus um 31,5 Prozent im dritten Quartal auf 722 Millionen Franken seine Prognosen für das Gesamtjahr erhöht. (Reporter: Rupert Pretterklieber; redigiert von Till Weber; Bei Rückfragen wenden Sie sich an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern +49 69 7565 1236 oder +49 30 2888 5168)

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