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Schweizer Börse wenig verändert erwartet
2. November 2017 / 07:25 / in 19 Tagen

Schweizer Börse wenig verändert erwartet

Zürich, 02. Nov (Reuters) - Die Schweizer Börse wird am Donnerstag wenig verändert erwartet. Nach dem jüngsten Rekordlauf an den internationalen Börsen rechnen Händler mit einer Verschnaufpause. “Der Markt hat an Breite verloren. Im Fokus stehen zahlreiche Firmenbilanzen”, sagte ein Händler. Die Bank Julius Bär berechnete den SMI mit 9268 Zählern nahezu auf dem Niveau vom Vortag. Der SMI-Future gab 0,1 Prozent auf 9243 Punkte nach. Am Mittwoch war der Leitindex um 0,3 Prozent gestiegen.

Mit Spannung warten die Marktteilnehmer auf die Bekanntgabe des neuen Chefs der US-Notenbank. US-Präsident Donald Trump will an diesem Donnerstag die Ernennung bekanntgeben. Insidern zufolge hat der einzige Republikaner im Fed-Direktorium, Jerome Powell, die besten Karten. Er gilt als ein Kandidat, der den von Yellen eingeschlagenen vorsichtigen Kurs der geldpolitischen Straffung fortsetzen würde. Die Fed hat am Mittwoch wie erwartet den Leitzins wie erwartet in der Spanne zwischen 1,0 und 1,25 Prozent belassen sich die Tür für eine Erhöhung im Dezember offengelassen. “Der Weg zu einer Zinserhöhung im Dezember ist nun klar”, sagte Luke Bartholomew von Aberdeen Standard Investments. Dies könnte der letzte Akt von Janet Yellen als Fed-Chefin sein.

Im Fokus der Anleger stand Credit Suisse. Die Aktien stiegen im vorbörslichen Handle um ein Prozent. Die Grossbank hat dank Einsparungen und der Vermögensverwaltung im dritten Quartal einen Gewinn von 244 Millionen Franken verbucht. Credit Suisse will sich in der kommenden Woche mit dem aktivistischen Investor RBR treffen. RBR hat jüngst eine öffentliche Kampagne zur Aufspaltung der zweitgrößten Schweizer Bank in drei Teile gestartet.

Die Aktien von Swiss Re wurde vorbörslich um 0,8 Prozent höher indiziert. Der Rückversicherer hält trotz eines Verlusts in den ersten neun Monaten an dem geplanten Aktienrückkauf fest. Ab dem 3. November soll durch den Erwerb eigener Titel bis zu eine Milliarde Franken an die Aktionäre zurückgegeben werden. Im Zeitraum Januar bis September stand wegen hoher Schadenzahlungen vor allem für die verheerende Hurrikanserie in den USA und der Karibik unter dem Strich ein Verlust von 468 Millionen Dollar.

Auch für die Anteile von Swisscom nannten Händler vorbörslich leicht höhere Kurse. Der Telekomkonzern hat nach neun Monaten den Gewinn um sechs Prozent gesteigert und die Jahresprognose bestätigt. (Reporter: Rupert Pretterklieber; redigiert von Paul Arnold)

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