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Schweizer Börse kommt nicht vom Fleck
3. November 2017 / 09:03 / in 20 Tagen

Schweizer Börse kommt nicht vom Fleck

Zürich, 03. Nov (Reuters) - Die Schweizer Börse hat zum Wochenschluss eine Verschnaufpause eingelegt. Gewinner und Verlierer hielten sich bei meist geringen Kursausschlägen in etwa die Waage. Der Leitindex SMI pendelte bei 9284 Zählern um das Vortagesniveau.

Viele Anleger seien erleichtert über die Ernennung von Jerome Powell zum Nachfolger von US-Notenbankchefin Janet Yellen, sagten Händler. Sie hätten die Wahl erwartet. “Er verspricht Kontinuität, hat er doch in den letzten fünf Jahren in geldpolitischen Fragen stets so votiert wie die abtretende Fed-Chefin Janet Yellen oder ihr Vorgänger Ben Bernanke. Unter ihm sind also keine geldpolitischen Experimente zu erwarten”, erklärten die Experten der Zürcher Kantonalbank.

Im Fokus der Investoren stehen im Tagesverlauf zudem die amtlichen US-Arbeitsmarktdaten für Oktober. Davon erhoffen sich Händler Hinweise auf Tempo und Zeitpunkt weiterer Zinserhöhungen in der weltgrössten Volkswirtschaft.

An der Schweizer Börse pendelten die Kurse der Pharmaschwergewichte Novartis und Roche um das Vortagesniveau. Novartis prüft Insidern zufolge Optionen für sein Dermatologie-Geschäft. Dabei sei auch ein Verkauf eine Möglichkeit, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen. Dieser könne dem Unternehmen bis zu 1,5 Milliarden Franken in die Kasse spülen.

Die Aktien des dritten Indexschwergewichts Nestle legten 0,1 Prozent zu. Die Beteiligung L´Oreal hat den Umsatz im dritten Quartal dank der starken Nachfrage von chinesischen Konsumenten stärker als erwartet gesteigert. Der Nahrungsmittelriese hält etwas über 23 Prozent an dem Kosmetikkonzern.

Die Anteile der Credit Suisse legten nach dem am Donnerstag veröffentlichten Quartalsbericht erneut zu und waren 0,4 Prozent fester. Die Titel der Rivalin UBS gaben jedoch 0,2 Prozent nach. Auch die Versicherungstitel waren schwächer.

Bei den zyklischen Werten gab es keinen eindeutigen Trend. Die Titel des Elektrokonzerns ABB, des Personalvermittlers Adecco und der Sanitärtechnikfirma Geberit legten zu. Die Aktien von LafargeHolcim und der Luxusgüterfirmen Richemont und Swatch hingegen gaben nach.

Am breiten Markt stand Sulzer im Mittelpunkt. Die Titel des Maschinenbauers sackten um gut zwei Prozent auf 123,90 Franken ab. Händlern zufolge hat die UBS am Donnerstagabend bis zu eine Million Sulzer-Aktien bei institutionellen Investoren platziert. Der Preis lag demnach bei 123 Franken je Stück und damit unter dem Schlusskurs von 126,80 Franken von Donnerstag. Zuletzt hielt der russische Oligarch Viktor Vekselberg über Renova 63,42 Prozent an Sulzer. (Reporter: Angelika Gruber; redigiert von Rupert Pretterklieber - Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern +49 69 7565 1236 oder +49 30 2888 5168)

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