9. November 2017 / 09:17 / vor 9 Tagen

Schweizer Börse bewegt sich seitwärts

Zürich, 09. Nov (Reuters) - Die Schweizer Börse hat sich am Donnerstag im frühen Geschäft wenig verändert gezeigt. Die Vorgaben aus den USA und Asien waren Händlern zufolge wenig richtungsweisend. Auch die zahlreichen Zwischenbilanzen bewegten die Kurse kaum. “Enttäuschungen werden abgestraft, gute Berichte dagegen kaum honoriert”, sagte ein Börsianer. Der SMI notierte mit 9268 Zählern praktisch auf dem Vortagesniveau. Am Mittwoch hatte der Leitindex 0,5 Prozent gewonnen.

“Es hat sich eine gewisse Lustlosigkeit an den Märkten eingeschlichen.”, sagte ein Händler. Überwiegend seien die Zwischenbilanzen der Unternehmen bekannt. Und die von US-Präsident Donald Trump angepeilte Steuerreform dürfte auf sich warten lasse. Vor dem Frühjahr werde es in Amerika wohl keine Steuerreform geben, erklärten die Analysten der Commerzbank. Für Impulse sorgen könnten am Nachmittag die wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten.

Bei den Schweizer Standardwerten hielten sich Gewinner und Verlierer hielten die Waage. Die Kursausschläge waren mit meist deutlich weniger als ein Prozent gering. Den Blick richteten die Anleger auf Zurich Insurance Group. Der Versicherer trat in den den ersten neun Monaten auf der Stelle. In der grössten Sparte Schaden- und Unfallversicherung sanken die Prämieneinnahmen um zwei Prozent auf 25,35 Milliarden Dollar. In der Lebensversicherung stagnierten sie mit 3,47 Milliarden Dollar auf dem Vorjahresniveau. Gewinnzahlen gab das Unternehmen nicht bekannt. Die Zurich-Aktien gaben 0,2 Prozent nach.

Auch andere Versicherer wie Swiss Re und Swiss Life verloren etwas an Wert. Gefragt waren dagegen Banken. Die Aktien der Credit Suisse legten 0,2 Prozent zu, die der UBS 0,6 Prozent und die von Julius Bär 0,7 Prozent.

Kursverluste gab es für die Luxusgüterhersteller. Die Anteile von Richemont sanken am Tag vor der Halbjahresbilanz um ein halbes Prozent. Die Swatch-Titel ermässigten sich um 0,8 Prozent.

Die Aktien des Elektrotechnikkonzerns ABB gaben 0,4 Prozent nach. Rivale Siemens enttäuschte mit dem Ergebnis.

Von den Pharma-Schwergewichten waren die Novartis-Aktien um 0,2 Prozent fester, während die Roche-Scheine 0,2 Prozent abbröckelten. Der Kurs des dritten SMI-Riesen Nestle war geringfügig höher.

Am breiten Markt büssten die Aktien des Injektions- und Infusionssysteme-Herstellers Ypsomed, der Elektrokomponenten-Firma Lem Holding und des Stahlproduzenten Schmolz+Bickenbach an Wert ein, nachdem ihre Zwischenberichte Erwartungen der Marktteilnehmer nicht erfüllten.

Dagegen griffen die Anleger zu den Anteilen des Maschinenbauers Bobst und der Telekomfirma Sunrise. Bobst hob die Jahresprognose an und Sunrise stellte eine Dividendenerhöhung auf 3,90 bis 4,10 Franken je Aktie in Aussicht. (Reporter: Rupert Pretterklieber; redigiert von Paul Arnold)

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