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Schweizer Börse tritt zum Wochenschluss auf der Stelle
10. November 2017 / 08:44 / in 12 Tagen

Schweizer Börse tritt zum Wochenschluss auf der Stelle

Zürich, 10. Nov (Reuters) - Die Schweizer Börse hat am Freitag praktisch unverändert in den Handel eingesetzt. Händler erklärten, die Verunsicherung über eine mögliche Verschiebung der US-Steuerreform habe die Kaufbereitschaft der Anleger gebremst. Der SMI notierte im frühen Geschäft um 0,05 Prozent fester auf 9182 Punkten. Am Donnerstag war der Leitindex ein Prozent gesunken.

Im Mittelpunkt des Interesses standen Richemont. Der Luxusgüter-Konzern hat einen neuen Chef für sein Uhrengeschäft gefunden. Den Posten übernehme der bisher für das operative Geschäft zuständige Jerome Lambert. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017/18 profitierte der Konzern von der wieder erwachten Kauflust reicher Konsumenten. Unter dem Strich stand ein Plus von 974 (Vorjahr: 540) Millionen Euro und damit etwas mehr als von Analysten erwartet. Im Gesamtjahr werde die Wachstumsrate jedoch geringer ausfallen. Die Richemont-Aktie sank um 0,6 Prozent.

Grösster Verlierer im SMI waren die Titel des Sanitärtechnikherstellers Geberit mit einem Minus von 0,8 Prozent. Mit dem Elektrotechnikkonzern ABB und dem Personalvermittler Adecco standen die Aktien von weiteren zyklischen Unternehmen auf den Verkaufszetteln.

Auf der Gewinnerseite waren insbesondere Finanzwerte zu finden. Aktien der UBS legten 0,8 Prozent zu, nachdem Merrill Lynch die Empfehlung für die Grossbank auf “Buy” von “Neutral” erhöht hatte. Swiss Life stiegen 0,5 Prozent und Credit Suisse 0,2 Prozent.

Bei den Nebenwerten kletterten die Aktien des Nahrungsmittelzusatz-Firma Evolva nach Abschluss der Kapitalerhöhung um 3,3 Prozent. Die Santhera-Aktien setzten ihren Anstieg fort und rückten 2,9 Prozent vor.

Verkauft wurden dagegen die Aryzta-Titel. Der ehemalige Barry-Callebaut-Chef Jürgen Steinemann verzichtet auf eine Wahl in den Verwaltungsrat. “Über die Beweggründe kann nur spekuliert werden”, erklärte ZKB-Analyst Patrik Schwendimann. “Es ist aber sicher nicht positiv zu werten, da er ein klarer Gewinn für Aryzta gewesen wäre.” Die Aktien des Backwarenherstellers verloren 0,8 Prozent. (Reporter: Oliver Hirt; redigiert von Angelika Gruber)

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