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Schweizer Börse dürfte fester starten
November 20, 2017 / 7:35 AM / in 24 days

Schweizer Börse dürfte fester starten

Zürich, 20. Nov (Reuters) - Die Schweizer Börse dürfte fester in die neue Handelswoche starten. Vor allem ein absehbarer kräftiger Kursanstieg der Roche-Genussscheine dürfte dem Leitindex SMI am Montag Auftrieb geben. Die Anteile des Indexschwergewichts wurden vorbörslich um 2,5 Prozent höher indiziert, nachdem der Arzneimittelhersteller gute Testergebnisse für das Krebsmedikament Tecentriq veröffentlicht hatte. Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich um 0,4 Prozent höher mit 9218 Punkten. Der SMI-Future stieg um 0,5 Prozent auf 9190 Zähler. Die vergangene Woche hatte das Bluechip-Barometer mit einem leichten Plus beendet.

Kaum Unterstützung zu erwarten ist von internationalen Vorgaben. In den USA und in Tokio hatten die Aktienkurse nachgegeben. In Frankfurt wird der Dax nach den geplatzten Verhandlungen zur Bildung einer Koalitionsregierung schwächer erwartet.

Die Roche-Genussscheine wurden vorbörslich um 2,5 Prozent höher angeschrieben. Vielversprechende Testergebnisse könnten der Krebs-Immuntherapie Tecentriq des Pharmakonzerns neuen Schub verleihen. In einer spätklinischen Studie der Phase III erwies sich die Arznei gegen Lungenkrebs als wirksam und erreichte eines von zwei Hauptzielen. In Kombination mit einer Chemotherapie und dem Roche-Mittel Avastin verringerte Tecentriq das Fortschreiten der Erkrankung bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinomen (NSCLC). Tecentriq empfiehlt sich damit als Erstbehandlung für die Krankheit. Das Medikament ist bereits für die NSCLC-Therapie zugelassen, allerdings nur, wenn zuvor andere Behandlungen keine Wirkung zeigten.

Mit Novartis wurde ein weiteres SMI-Schwergewicht um 0,5 Prozent höher indiziert. Das Krebsmedikament Tasigna des Arzneimittelherstellers darf in der EU künftig breiter eingesetzt werden. Das Mittel wurde auch zur Behandlung von Kindern mit Blutkrebs der Form Ph+ CML-CP zugelassen.

Die Aktien von Julius Bär zogen 1,3 Prozent an. Der Vermögensverwalter ist in den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres auf Wachstumskurs. Das Institut sammelte bei der reichen Kundschaft weitere Mittel ein und übertraf das selbst gesteckte Ziel eines Neugeldwachstums von vier bis sechs Prozent des Bestandes. In der ersten Jahreshälfte lag das Plus bei 6,1 Prozent. Allerdings sank die Bruttomarge. (Reporter: Paul Arnold; redigiert von Angelika Gruber)

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