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Schweizer Börse steigt nach guten US-Vorgaben auf Mehrjahreshoch
November 29, 2017 / 8:43 AM / 14 days ago

Schweizer Börse steigt nach guten US-Vorgaben auf Mehrjahreshoch

Zürich, 29. Nov (Reuters) - Die Kurse an der Schweizer Börse haben am Mittwoch auf breiter Front angezogen. Positive Vorgaben von der Wall Street, an der die Kursgewinne nach Börsenschluss in Europa noch stark gestiegen waren, ermutigten die Anleger zu Käufen. Der SMI stieg zu Handelsbeginn bist auf 9362 Zähler - den den höchsten Stand seit August 2015 - und notierte zueltzt noch um 0,1 Prozent höher bei 9331 Punkten.

Die Anleger liessen sich vom jüngsten Raketentest Nordkoreas nicht aus der Ruhe bringen. “Die Aussicht auf deutliche Steuersenkungen für US-Unternehmen dürfte stärker gewichtet werden”, sagte ein Händler. Am Dienstagabend nahm die von Präsident Donald Trump angekündigte Reform im Haushaltsausschuss des Senats eine wichtige Hürde und kann nun noch in dieser Woche im Senat beraten werden.

Gefragt waren vor allem Bankaktien. Die Äusserungen des designierten US-Notenbankchefs Jerome Powell bei einer Anhörung vor dem Senat kamen am Markt gut an. Auf die Frage bei der Senatsanhörung, ob es immer noch US-Banken gebe, die zu gross seien, um scheitern zu können (too big to fail), entgegnete Powell: “Das würde ich verneinen.” Die Anteile der Credit Suisse stiegen um 1,4 Prozent auf 16,35 Franken. Baader Helvea empfiehlt CS mit einem Kursziel von 20 Franken zum Kauf. Die Titel der UBS rückten 0,9 Prozent vor. Auch Versicherungswerte rückten meist vor, allerdings weniger stark als die Bankaktien.

Die Anteile der als krisensicher geltenden Indexschwergewichte Nestle, Novartis und Roche gaben nach. Aktien konjunkturzyklischer Firmen legten mehrheitlich zu.

Am breiten Markt büssten die Aktien der Hörgerätefirma Sonova 3,7 Prozent ein. Morgan Stanley hat die Empfehlung auf “Underweight” von “Equal-Weight” zurückgenommen.

Die Aktien von AMS stiegen um 2,2 Prozent auf 105,60 Franken. Natixis erhöhte das Kursziel für den Sensorenhersteller auf 133 von 90 Franken und bekräftigte die Kaufempfehlung.

Die Anteile von VAT stiegen um ein Prozent. Der Chef des Vakuumventile-Herstellers, Heinz Kundert, bekräftigte in der “Finanz und Wirtschaft” die Zielvorgaben. (Reporter: Rupert Pretterklieber; redigiert von Paul Arnold)

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