December 15, 2017 / 8:43 AM / 10 months ago

Schweizer Börse startet am Hexensabbat wenig verändert

Zürich, 15. Dez (Reuters) - Die Schweizer Börse hat sich am Freitag im frühen Geschäft wenig verändert gezeigt. Wegen der negativen Vorgaben aus den USA und aus Fernost verhielten sich die Marktteilnehmer zurückhaltend. “Anleger sieht man nicht viel. Das Geschäft wird vor allem vom Verfall geprägt”, sagte ein Händler.

Der SMI notierte mit 9391 Punkten um 0,1 Prozent höher. Am Donnerstag hatte der Leitindex um 0,1 Prozent nachgegeben

Am grossen Quartalsverfall laufen Futures und Optionen auf Einzelaktien und Indizes aus. Dabei kann es zu überdurchschnittlich hohen Umsätzen und zu heftigen Kursausschlägen kommen. “Der Hexensabbat hat eigene Gesetze”, sagte ein Händler.

An der Wall Street hatten die Kurse nach Börsenschluss in Europa noch nachgegeben, weil die Händler befürchteten, dass die US-Steuerreform noch auf der Zielgeraden scheitern könnte.

Gewinner und Verliere hielten sich bei den Schweizer Bluechips die Waage. Die Kursauschläge waren mit einem halben Prozent vergleichsweise gering. Den stärksten Anstieg verbuchte der schwergewichtige Roche-Genussschein mit plus 0,5 Prozent. Rivale Novartis legte um 0,1 zu.

Die Aktien von LafargeHolcim, Swiss Life und Julius Bär rückten um knapp 0,5 Prozent vor. Der neue LafargeHolcim-Konzernchef Jan Jenisch baut die Führung des Zementriesen um. Die Konzernleitung schrumpfe auf neun von zehn Mitgliedern. LafargeHolcim stärke zudem die Ergebnisverantwortung der einzelnen Länder, um das Wachstum anzukurbeln.

Bei den Verlierern führen Lonza die Rangliste mit minus 0,4 Prozent an, gefolgt von den am Vortag kräftig gestiegenen Aktien des Uhrenherstellers Swatch.

Bei den Aktien der Banken waren UBS unverändert und Credit Suisse gewannen 0,3 Prozent. Etwas leichter waren die Aktien der als zyklisch geltenden Firmen ABB, Adecco und SGS.

Unter Druck standen die Aktien von Temenos mit minus drei Prozent. Morgan Stanley hat nach Händlerangaben das Rating auf “Underweight” von “Equalweight” gesenkt.

Gefragt waren die Aktien von Lastminute. Die Online-Reiseagentur will 15 Prozent der eigenen Aktien zu 16 Franken je Titel zurückkaufen. Der Titel schoss um fünf Prozent auf 15 Franken hoch. (Reporter: Rupert Pretterklieber; redigiert von Oliver Hirt)

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