December 29, 2017 / 8:41 AM / 6 months ago

Schweizer Börse startet schwächer in den letzten Handelstag

Zürich, 29. Dez (Reuters) - Die Schweizer Börse hat sich am Freitag leicht abgeschwächt. Am letzten Handelstag im zu Ende gehenden Jahr halte sich das Interesse der Marktteilnehmer eher in Grenzen, sagten Händler. Impulse seien sehr dünn gesät. Der SMI notierte mit 9387 Punkten um 0,2 Prozent tiefer. Damit steuert der Leitindex nach zwei schwächeren Jahren auf ein erfreuliches Ergebnis zu. Gegenüber dem Vorjahresschluss beträgt der Kurszuwachs rund 14 Prozent.

“Es gibt praktisch keine Neuigkeiten zu Firmen oder von der Konjunkturseite. Und wenn, dann interessiert es kaum”, sagte ein Händler. “Die Anleger haben sich mehrheitlich positioniert für das kommende Jahr.” Mehr als Kurskosmetik in vereinzelten Nebenwerten sei nicht mehr zu erwarten. “Sehr viele Marktteilnehmer sind zudem in den Ferien”, sagte ein Börsianer.

Auch die Vorgaben aus den USA und Asien boten keine Anreize.

An vielen Handelsplätzen in Europa endet der Handel am Freitag bereits früher.

Von den 20 Standardwerten schwächten sich 13 ab und sieben legten zu. Die Kursänderungen waren mit weniger als einem Prozent eher gering.

Die Aktien von Lonza stiegen um 0,8 Prozent auf 264,80 Franken. JP Morgan hat das Kursziel für den Pharmazulieferer auf 300 von 285 Franken erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt. Lonza führt zusammen mit Sika die Jahresrangliste der Bluechips mit einem Kurssprung von mehr als 60 Prozent an. Beide Papiere sind 2017 in den SMI aufgestiegen.

Die Aktien von SGS gewannen 0,3 Prozent auf 2536 Franken. Baader Helvea hob das Preisziel auf 2800 von 2000 Franken.

Auf der anderen Seite fielen die Anteile von Swiss RE auf, die um 0,6 Prozent nachgaben. Der Titel des Rückversicherers ist mit einem Kursverlust von rund fünf Prozent der am schlechtesten gelaufene Standardwert im laufenden Jahr.

Mit den Papieren des Zementkonzerns LafargeHolcim und von Zurich Insurance notieren zwei weitere Titel schwächer, die im laufenden Jahr mit nur geringen Kursgewinnen enttäuscht haben.

Die Aktien der Banken Credit Suisse und UBS schwächten sich leicht ab. Dagegen verbuchten Julius Bär ein Plus von einem Viertelprozent.

Am breiten Markt setzten die Aktien von Evolva den Aufwärtstrend um weitere 3,3 Prozent auf 0,32 Franken fort. Die Aktien von Arbonia gewannen ein Prozent. Ein Händler sagte, beide Werte profitierten von Hoffnungskäufen bezüglich des kommenden Jahres.

Die Aktien des Schokoladekonzerns Barry Callebaut büssten 1,3 Prozent ein. “Gewinnmitnahmen nach einem guten 2016 und einem noch viel besseren 2017”, sagte ein Börsianer. 2017 ist der Titel um mehr als 60 Prozent gestiegen. (Reporter: Rupert Pretterklieber; redigiert von Angelika Gruber; Bei Rückfragen wenden Sie sich an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern +49 69 7565 1231 oder +49 30 2888 5168)

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