January 4, 2018 / 7:12 AM / 6 months ago

Schweizer Börse dürfte Aufwärtstrend fortsetzen

Zürich, 04. Jan (Reuters) - Die Schweizer Börse wird am Donnerstag fester erwartet. Der Markt dürfte mit dem Rückenwind positiver Vorgaben von der Wall Street und aus Fernost den Aufwärtstrend fortsetzen, sagten Händler. Positive Konjunkturaussichten und der zur Schwäche neigende Franken versetzten die Anleger in Kauflaune.

Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich um 0,25 Prozent höher mit 9503 Punkten. Der SMI Future stieg um 0,2 Prozent auf 9404 Zähler. Am Mittwoch hatte der Leitindex mit 9479 Punkten um gut ein Prozent fester auf dem höchsten Stand seit August 2015 geschlossen.

Gemäss den am Vorabend veröffentlichten Protokollen der jüngsten Sitzung der US-Notenbank sind sich die Ratsmitglieder nicht einig darüber, wie stark die für 2018 avisierte Straffung der Geldpolitik ausfallen soll. Einige Mitglieder des für die Zinspolitik zuständigen Offenmarktausschusses halten die von den Währungshütern im Mittel angestrebten drei Schritte nach oben für zu viele. Andere glauben hingegen, dass eine stärkere Straffung nötig werden könnte. Insgesamt hätten sich die Ratsmitglieder nicht so pessimistisch wie befürchtet über den konjunkturellen Nutzen der US-Steuerreform geäussert, sagte ein Analyst.

Weitere Impulse erwarten die Marktteilnehmer von den am Nachmittag erwarteten Beschäftigtenzahlen der privaten US-Arbeitsagentur ADP. Sie geben einen Vorgeschmack auf die offiziellen Daten am Freitag, die für die Fed-Geldpolitik wichtig sind.

Die Aktien von Novartis wurde im vorbörslichen Handel mit 0,5 Prozent etwas höher als der Gesamtmarkt indiziert. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat dem Wirkstoff Promacta bei einer Kombinationsanwendung den Status eines Therapiedurchbruchs als Erstbehandlung einer seltenen Blutkrankheit eingeräumt. Der Basler Konzern will noch im laufenden Jahr in den USA und der EU die Zulassung als Erstbehandlung beantragen.

Für die Aktien von Landis & Gyr nannten Händler ein vorbörsliches Plus von 1,2 Prozent. Der Hersteller von Messtechnikgeräten hat einen Netztechnologie-Auftrag vom US-Versorger Wisconsin Public Service Company (WPS) erhalten. (Reporter: Rupert Pretterklieber; redigiert von Oliver Hirt)

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