January 10, 2018 / 8:48 AM / a year ago

Schweizer Börse schwenkt auf Konsolidierungskurs ein

Zürich, 10. Jan (Reuters) - Die Schweizer Börse hat am Mittwoch schwächer tendiert. Nach dem Anstieg auf ein neues Rekordhoch am Vortag sei der Markt auf einen Konsolidierungskurs eingeschwenkt. Für weitere Kursgewinne fehlten zunächst die Impulse. Diese würden von den Firmenbilanzen erwartet, die in den kommenden Tagen und Wochen veröffentlicht werden. Der SMI sank um 0,4 Prozent auf 9576 Zähler. Am Dienstag war der Leitindex um 0,7 Prozent gestiegen und hatte erstmals über der Marke von 9600 Punkten geschlossen.

Impulse für die weitere Entwicklung erhoffen sich die Händler von Konjunkturzahlen aus der Euro-Zone. Am Donnerstag beginne in den USA die Berichtsaison, wenn die Bank of America ihre Geschäftszahlen veröffentlicht.

In der Schweiz machen der Luxusgüterhersteller Richemont, der Asset Manager Partners Group und die Schraubenhandelsfirma Bossard am Donnerstag erste Angaben zum Geschäftsverlauf 2017. Richemont, deren Kurs 2017 um mehr als 30 Prozent gestiegen war, büssten 1,2 Prozent ein. Die Aktien von Rivale Swatch, dessen Ergebnis von Analysten um das Monatsende erwartet wird, ermässigten sich leicht. Die Aktie des Uhrenkonzerns war im Vorjahr um gut ein Viertel gestiegen.

Die Standardwerte tendierten bis auf die Aktien der Grossbank UBS schwächer. UBS aber gewannen 0,1 Prozent auf 18,60 Franken. SocGen hat das Kursziel auf 19 von 18 Franken angehoben. Konkurrent Credit Suisse verlor 0,1 Prozent an Wert. SocGen stufte den Titel auf Hold von Buy herab.

Die schwergewichtigen Aktien des Lebensmittelkonzerns Nestle ermässigten sich um 0,3 Prozent. Dei Pharmatitel Novartis und Roche schwächten sich um 0,4 Prozent ab. Gegen den Trend legten die Anteile von Basilea 1,2 Prozent zu. Bei der Biotechnologiefirma tritt wie am 1. Dezember mitgeteilt die Vertragserweiterung für das Antipilzmittel Cresemba für China und den asiatisch-pazifischen Raum mit dem US-Pharmakonzern Pfizer in Kraft. Demnach hat Basilea Aussicht auf Meilensteinzahlungen von bis zu 226 Millionen Dollar sowie Lizenzeinnahmen.

Aktien zyklischer Firmen büssten meist Terrain ein: Der Personalvermittler Adecco, die Inspektionsfirma SGS, der Elektrotechnikkonzern ABB und der Zementproduzent LafargeHolcim wurden etwa ein halbes Prozent niedriger bewertet.

Am breiten Markt legten die Anteile von Burckhardt um 3,5 Prozent zu. Die Analysten von Kepler Cheuvreux und der Bank Vontobel erhöhten das Kursziel. Der Kompressorenhersteller hatte am Dienstag neue Ziele bis 2022 veröffentlicht.

Gewinnmitnahmen drückten die Aktien von Meyer Burger um 1,8 Prozent. Die Anteile des Solarzulieferers weisen stets einen volatilen Kursverlauf auf. (Reporter: Rupert Pretterklieber; redigiert von Oliver Hirt)

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