February 28, 2018 / 7:15 AM / 6 months ago

Schweizer Börse dürfte schwächer starten

Zürich, 28. Feb (Reuters) - Die Schweizer Börse wird nach negativen Vorgaben aus den USA und Fernost schwächer gesehen. Händler sagten, obwohl die US-Notenbank unter ihrem neuen Chef Jerome Powell nicht auf eine aggressivere Zinspolitik einschwenken wolle, seien Zinsängste aufgekommen. In seiner ersten Anhörung im Kongress sagte Fed-Chef Powell, seine Zuversicht, dass die Teuerung anziehen werde, habe zugenommen. Sollte die Konjunktur zu sehr heisslaufen, werde die Fed die Zinsen schneller anheben. Die Wall Street gab anfängliche Gewinne ab und schloss um 1,2 Prozent tiefer.

Die Bank Julius Bär berechnete den SMI um 0,3 Prozent tiefer mit 8967 Punkten. Der SMI Future notierte mit 8869 Zählern um 0,4 Prozent niedriger. Am Dienstag war der Leitindex um 0,4 Prozent gefallen.

Die Wahrscheinlichkeit von vier Zinserhöhungen bis Dezember sei auf 26 Prozent gestiegen. “Wir erwarten in diesem Jahr vier Zinserhöhungen durch die Fed”, kommentierte die Credit Suisse.

Impulse gehen laut Händlern von einer Flut von Firmenbilanzen aus. Dazu zählen unter anderem der Vermögensverwalter EFG International, der Logistikkonzern Kühne+Nagel, die Anlagenbauer Georg Fischer und Sulzer sowie der Einzelhändler Valora. Während für Fischer leicht höhere Kurse indiziert wurden, wurden die Aktienkurse von EFG, Sulzer und Valora rund zwei Prozent tiefer angegeben. (Reporter: Rupert Pretterklieber; redigiert von Oliver Hirt)

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