March 12, 2018 / 8:45 AM / 3 months ago

Schweizer Börse setzt Aufwärtstrend dank positiven Vorgaben fort

Zürich, 12. Mrz (Reuters) - Die Schweizer Börse hat am Montag zugelegt. Positive Vorgaben von der Wall Street, wo unerwartet gute Arbeitsmarktdaten zum Wochenschluss den Aktien Auftrieb gegeben hatten, und aus Fernost ermunterten laut Händlern die Anleger zu Käufen. Der SMI stieg um 0,4 Prozent auf 8965 Punkte.

Der Arbeitsmarkt in den USA boomt stärker als erwartet. Die Regierung in Washington meldete in ihrem Bericht für Februar 313.000 neue Jobs. Das ist der höchste Zuwachs seit mehr als anderthalb Jahren, Experten hatten lediglich mit 200.000 gerechnet. “Wir bleiben angesichts des starken Wirtschafts- und Gewinnwachstums positiv für globale Aktien”, kommentierte die Credit Suisse. Die Bank geht davon aus, dass die US-Notenbank im laufenden Jahr die Zinsen vier Mal anhebt.

Bis auf die Genussscheine des Pharmakonzerns Roche, die unverändert waren, wurden sämtliche Standardwerte zu höheren Kursen gehandelt. Den stärksten Anstieg verbuchten die Titel der Großbanken Credit Suisse und UBS mit plus 1,2 und 0,9 Prozent. Die Anteile der Versicherer Zurich und Swiss Life wurden um 0,8 Prozent höher gehandelt.

Gefragt waren auch Aktien zyklischer Firmen, die von Konjunkturhoffnungen getragen würden, hieß es am Markt. Der Personalvermittler Adecco, der Zementkonzern LafargeHolcim und die Inspektionsfirma SGS gewannen gegen ein Prozent an Wert.

Die Aktien von Geberit stiegen um 0,3 Prozent. Die Sanitärtechnikfirma wird am Dienstag den Jahresbericht veröffentlichen.

Die Papiere der Marktschwergewichte Nestle und Novartis zogen ein halbes Prozent an. Bei dem Pharmariesen Novartis kommt es zu einem Abgang in der Führungsetage: Der unter anderem für die Produktion zuständige Andre Wyss verlasse das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Sein Bereich wird in der Folge in zwei Einheiten aufgeteilt.

Am breiten Markt griffen die Anleger nach guten Jahresergebnissen nach den Aktien der Maschinenbauer Mikron und Tornos. Sie stiegen um 2,5 und 3,5 Prozent. (Reporter: Rupert Pretterklieber; redigiert von Kerstin Dörr; Bei Rückfragen wenden Sie sich an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern +49 69 7565 1231 oder +49 30 2888 5168)

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