March 26, 2018 / 8:49 AM / 4 months ago

Schweizer Börse legt den Vorwärtsgang ein

Zürich, 26. Mrz (Reuters) - An der Schweizer Börse haben sich die Kurse am Montag von den Vorwochenverlusten teilweise erholt. Gefragt waren vor allem Aktien von besonders konjunkturabhängigen Unternehmen. Der SMI rückte im Vormittagshandel um 0,8 Prozent vor auf 8640 Zähler. In der Vorwoche hatten Ängste vor einem Handelskrieg zwischen den USA und Chinan den Standardwerte-Index um rund 3,5 Prozent nach unten gedrückt.

Händler erklärten, in der neuen Woche sei der weiterhin positive konjunkturelle Ausblick wieder in den Vordergrund gerückt und für Käufe auf dem tieferem Kursniveau gesorgt. Dennoch dürfte in den vier Handelstagen vor Karfreitag die Angst vor einer Eskalation des Handelskonflikts das Hauptthema bleiben, erklärten die Experten der Thurgauer Kantonalbank. Hinzu kämen Zins- und Inflationssorgen. Es sei deshalb gut möglich, dass sich die Anleger in den kommenden Tagen zurückhielten.

In der Gunst der Anleger standen die Aktien des Zementkonzerns LafargeHolcim, die 2,1 Prozent kletterten. Der Bauchemiekonzern Sika legte 1,2 Prozent an Wert zu. Ebenfalls gefragt waren der Uhrenkonzern Swatch und der Elektrotechnikkonzern ABB mit Zugewinnen von jeweils rund einem Prozent.

Die Pharmakonzerne stützten den Markt zusätzlich. Novartis gewannen 1,3 Prozent, Roche 1,4 Prozent. Roche wartete mit positiven Produkt-Nachrichten auf. Der Wirkstoff Tecentriq erreichte demnach in einer Phase III-Studie eines der beiden Hauptziele.

Einziger Standardwert mit Kursverlusten waren Credit Suisse, die 0,3 Prozent nachgaben.

Bei den Nebenwerten sackten Cosmo 4,7 Prozent ab. Die Pharmafirma verbuchte 2017 einen Verlust von 32,5 Millionen Euro und erwartet für 2018 einen operativen Fehlbetrag von rund 40 Millionen Euro.

Dagegen stiegen die Aktien des Stromkonzerns Alpiq um 5,6 Prozent. Alpiq verkauft die Gebäudetechniksparte und die deutsche Anlagetechnik-Tochter Kraftanlagen Gruppe für insgesamt 850 Millionen Franken an die französische Bouygues Construction. Damit könne das Unternehmen die Verschuldung massiv abbauen, erklärte ZKB-Analyst Sven Bucher. (Reporter: Oliver Hirt; redigiert von Georg Merziger Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern +49 69 7565 1236 oder +49 30 2888 5168.)

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