April 30, 2018 / 9:44 AM / 6 months ago

WDHLG-Schweizer Anleger greifen vor Feiertag zu

(Wiederholung aus technischen Gründen)

Zürich, 30. Apr (Reuters) - Die Schweizer Börse ist mit höheren Kursen in die verkürzte Handelswoche gestartet. Die bislang überwiegend positiven Zwischenbilanzen schürten Hoffnung auf weiterhin gute Firmenergebnisse, erklärte ein Marktbeobachter am Montag. Zudem hebe die Aussicht auf eine atomare Abrüstung Nordkoreas die Stimmung der Anleger. Allerdings dürften die Umsätze vor dem Feiertag am Dienstag wohl dünn bleiben. Der SMI stieg in der ersten Stunde um 0,4 Prozent auf 8882 Punkte. Die vergangene Woche hatte der Leitindex mit einem leichten Plus beendet.

Zwar dämpfe der jüngste Anstieg der US-Anleiherenditen die Kaufbereitschaft der Anleger etwas, erklärten die Aktienexperten der Zürcher Kantonalbank (ZKB). “Insgesamt sind wir aber weiter positiv gegenüber der Anlageklasse Aktien eingestellt. Ein wichtiges Argument ist das nach wie vor hohe Gewinnmomentum bei den Unternehmen.”

Bei den überwiegend festeren Standardwerten blieben die Kurszuwächse meist deutlich unter einem Prozent. Credit Suisse rutschte als einziger Wert leicht ins Minus. Die Zeitung “Schweiz am Wochenende” schrieb am Samstag, dass die zweitgrösste Schweizer Bank, JP Morgan und anderen Geldhäusern im Zusammenhang mit den US-Sanktionen gegen den russischen Milliardär Viktor Vekselberg um einen Kredit in Höhe von 350 Millionen Franken bangen könnten, den dieser zum Erwerb eines Sulzer-Beteiligungspakets verwendet habe. Wegen der Sanktionen habe Vekselberg keinen Zugriff auf die Dividendenzahlungen von Sulzer und anderen Beteiligungen, aus denen er den Kredite bedient habe. Ein CS-Sprecher wollte sich dazu nicht äussern, bei Sulzer war niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Andere Finanzwerte waren gefragt. Die Aktien des Lebensversicherers Swiss Life zogen 1,2 Prozent an. Die Anteile der Banken UBS und Julius Bär stiegen um 0,6 und 0,7 Prozent.

Auch zu konjunkturzyklischen Werten wie dem Elektrotechnikkonzern ABB, dem Personaldienstleister Adecco und dem Luxusgüterhersteller Richemont griffen die Investoren.

Am breiten Markt fielen die Aktien Asmallworld um 6,5 Prozent. Der Kurs des sozialen Netzwerks befindet sich seit einer Warnung der deutschen Aufsicht Bafin in der vergangenen Woche auf einer Berg- und Talfahrt. (Reporter: Paul Arnold; redigiert von Angelika Gruber)

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