May 2, 2018 / 6:32 AM / 3 months ago

Schweizer Börse dürfte nach Feiertag schwächer starten

Zürich, 02. Mai (Reuters) - Die Schweizer Börse dürfte nach dem Feiertag verhalten starten. Der SMI-Future sank um 0,4 Prozent auf 8799 Punkte. Am Montag war der Leitindex um ein halbes Prozent gestiegen, am Dienstag war die Börse feiertagsbedingt geschlossen.

Vor der US-Zinsentscheidung und wichtigen Arbeitsmarktdaten dürften sich die Anleger bedeckt halten. Die Fed wird am Abend nach Börsenschluss in Europa die Ergebnisse ihrer geldpolitischen Beratungen bekanntgeben. Eine sofortige Anhebung des Schlüsselsatzes gilt an der Börse als ausgeschlossen. Von den Beschäftigtenzahlen der privaten US-Arbeitsagentur ADP am Nachmittag versprechen sich Börsianer Rückschlüsse auf die offiziellen Arbeitsmarktzahlen am Freitag sowie auf Zeitpunkt und Tempo der erwarteten weiteren Zinserhöhungen der US-Notenbank. Auf dem Programm stehen zudem weitere Firmenbilanzen.

Von den Schweizer Bluechips legte Swisscom Zahlen vor. Der Telekomkonzern sieht sich nach dem ersten Quartal auf Kurs zu seinen Jahreszielen. Der Umsatz des Marktführers stieg im Zeitraum Januar bis März um 1,9 Prozent auf 2,89 Milliarden Franken, während der Betriebsgewinn (Ebitda) mit 1,06 Milliarden 1,4 Prozent unter dem Vorjahreswert lag. Im ganzen Jahr strebt das Unternehmen etwa gleich viel einen Umsatz und Ebitda an wie 2017 und stellt seinen Aktionären eine stabile Dividende in Aussicht. Die Swisscom-Aktien wurden vorbörslich um 0,8 Prozent tiefer indiziert.

Deutlich fester wurden vorbörslich die Oerlikon-Anteile mit einem Plus von 1,7 Prozent angeschrieben. Der Anlagenbauer setzt seinen Wachstumskurs fort und bestätigt den Ausblick für das laufende Jahr. Der Konzern steigerte im ersten Quartal den Aufragseingang um 37,8 Prozent auf einen Rekordstand von 974 Millionen Franken. Vor allem im Bereich Textilmaschinen boomte das Geschäft. Das Betriebsergebnis (Ebitda) kletterte um 43 Prozent auf 123 Millionen Franken. Oerlikon-Chef Roland Fischer sagte, es gebe keine US-Sanktionen gegen das Unternhemen und Oerlikon spüre keine Auswirkungen von Kunden. (Reporter: Paul Arnold; redigiert von Oliver Hirt )

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