July 4, 2018 / 8:17 AM / 2 months ago

Schweizer Börse tritt am US-Nationalfeiertag auf der Stelle

Zürich, 04. Jul (Reuters) - Die Schweizer Börse hat sich am Mittwoch in enger Spanne bewegt. Es fehle an Impulsen, sagten Händler. Der schwelende Handelsstreit der USA mit dem Rest der Welt bleibe das die Märkte dominierende Thema, sagten Händler. “Solange sich hier keine Entspannung abzeichnet, ist nicht mit einer nachhaltigen Erholung zu rechnen”, sagte ein Börsianer. Mit einer Belebung sei kaum zu rechnen, da die US-Märkte wegen des amerikanischen Nationalfeiertags geschlossen bleiben.

Der Leitindex notierte mit 8626 Zählern praktisch unverändert gegenüber dem Vortag, als der SMI gut ein Prozent höher geschlossen hatte.

Wenn am Freitag die US-Zölle auf chinesische Waren in Kraft treten, könnte sich der Handelsstreit verschärfen, denn China droht mit Gegenmassnahmen. Der Handelskonflikt könnte sich negativ auf global tätigen Firmen auswirken und das Wirtschaftswachstum bremsen.

Wie am Vortag stützten die als wenig konjunkturzyklisch geltenden Marktschwergewichte den Gesamtmarkt. Die Aktien des Pharmakonzerns Novartis gewannen 0,9 Prozent. Rivale Roche wurde um 0,25 Prozent höher gehandelt und die Titel des Lebensmittelriesen Nestle waren gut gehalten. Mit den Papieren von Swisscom rangierte ein weiterer defensiver Wert unter den Gewinnern mit plus 0,5 Prozent.

Dagegen dürften die Sorgen um die Konjunktur Anlegern den Appetit auf zyklische Werte ein wenig verdorben haben, hiess es am Markt. Die Aktien des Elektrotechnikkonzerns ABB, des Luxusgüterherstellers Richemont, des Bauchemiekonzerns Sika und der Sanitärtechnikfirma Geberit büssten ein Prozent und mehr ein.

Auch bei den Bankaktien kam keine Kauflaune auf: Die Titel von Credit Suisse sanken um 0,3 Prozent. UBS waren eine Spur leichter. Die Versicherer waren bei geringen Kursausschlägen uneinheitlich.

Am breiten Markt stachen die Titel von Comet negativ hervor. Nach einer Gewinnwarnung brach der Kurs der Technologiefirma um 16 Prozent auf 88,10 Franken ein - der tiefste Stand seit November 2016. Comet revidiert die Umsatz- und Margenziele unter anderem wegen einer Rückstellung im Zusammenhang mit dem geplanten Verkauf des wenig rentablen Ebeam-Anlagengeschäft im amerikanischen Davenport nach unten. (Reporter: Rupert Pretterklieber; redigiert von Oliver Hirt)

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