August 23, 2018 / 7:32 AM / a month ago

Schweizer Börse zieht vor Jackson Hole-Konferenz leicht an

Zürich, 23. Aug (Reuters) - Die Schweizer Börse hat am Donnerstag hat nach einem verhaltenen Start leicht zugelegt. Vor der Notebanker-Konferenz in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming und den Gesprächen zur Beilegung des amerikanisch-chinesischen Handelsstreit verhielten sich die Anleger vorsichtig, sagten Händler. Der SMI stieg um 0,2 Prozent auf 9066 Punkte. Am Mittwoch war der Leitindex um 0,4 Prozent gesunken.

Händler erhofften sich von der Notenbanker-Konferenz Hinweise auf die zukünftige Geld- und Währungspolitik. Für Freitag ist eine Rede von Fed-Chef Jerome Powell anberaumt. Aus den am Vorabend veröffentlichten Protokollen der jüngsten Offenmarktsitzung der US-Notenbank ging hervor, dass die US-Notenbank an ihrem Zinserhöhungskurs festhalten will.

Nach wie vor verunsichert der Zollstreit die Märkte. Trotz laufender Verhandlungen zur Lösung des Konflikts setzten die USA wie auch China weitere Sonderzölle auf Waren des jeweils anderen Landes im Volumen von 16 Milliarden Dollar in Kraft.

Die meisten Standardwerte zogen an. Mit einem Kursplus von 0,5 Prozent setzten sich die Aktien der Sanitärtechnikfirma Geberit an die Spitze. Die stärksten Einbussen verbuchten mit minus 0,3 Prozent die Papiere der Grossbank UBS. Die Titel von Rivale Credit Suisse stiegen um 0,2 Prozent.

Die SMI-Schwergewichte Nestle und Roche rückten gegen ein halbes Prozent vor. Um 0,2 Prozent fester gehandelt wurden die Aktien von Novartis. Das experimentelle Brustkrebsmedikament BYL719 (Alpelisib) hat in einer klinischen Studie das Hauptziel erreicht. Der Pharmakonzern plane, mit Gesundheitsbehörden weltweit Gespräche aufzunehmen.

Grössere Kursausschläge gab es am breiten Markt: Die Aktien von Sunrise zogen um 5,4 Prozent an. Die Telekomfirma hat im zweiten Quartal zwar weniger verdient, aber für das Gesamtjahr mehr Betriebsgewinn und eine höhere Dividende in Aussicht gestellt.

Die Anteilscheine von Von Roll legten fünf Prozent zu. Die Industriegruppe hat mit dem französischen Autokonzern Renault im Bereich Elektromobilität einen Liefervertrag im zweistelligen Millionen-Bereich abgeschlossen.

Reporter: Rupert Pretterklieber; redigiert von Oliver Hirt

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