August 31, 2018 / 6:12 AM / 3 months ago

Schweizer Börse wird zum Monatsende schwächer erwartet

Zürich, 31. Aug (Reuters) - Die Krisensorgen dürften die Schweizer Börse auch am Freitag im Griff behalten. Händler erwarteten zum Monatsende einen schwächeren Start. Nach wie vor sorgten sich die Marktteilnehmer über den Handelsstreit der USA mit China. Ausserdem fürchteten sie, die Währungskrise in Argentinien und in der Türkei könnte sich auf weitere Länder ausbreiten. In Argentinien konnte selbst eine Not-Zinserhöhung der Zentralbank die Talfahrt der Währung nicht stoppen.

Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich mit 9017 Punkten um 0,3 Prozent niedriger. Der SMI Future sank um 0,3 Prozent auf 9009 Zähler. Am Donnerstag hatte der Leitindex ein halbes Prozent eingebüsst.

US-Präsident Donald Trump zeigt sich einem Medienbericht zufolge entschlossen zur Umsetzung seiner Zollpläne und die bereits vorgesehenen Abgaben auf weitere chinesische Importe im Volumen von 200 Milliarden Dollar nächste Woche in Kraft setzen lassen, meldete die Agentur Bloomberg.

Einen Lichtblick sahen Händler im Handelsstreit mit Kanada. Mit dem nördlichen Nachbarn wollen die USA ihre Meinungsverschiedenheiten in Handelsfragen im Tagesverlauf lösen und sich auf einen Ersatz für das Nordamerikanische Freihandelsabkommen Nafta einigen. Am Montag hatten sich die USA mit dem dritten Nafta-Partner Mexiko vorläufig verständigt.

Auf Unternehmensseite sind marktbewegenden Impulse dünn gesät. “Bis auf eine Reihe von kleineren und mittelgrossen Firmen liegen die Ergebnisse vor”, sagte ein Händler.

Im vorbörslichen Handel wurden die Aktien von Sonova um 1,3 Prozent höher indiziert. Der Hörgerätehersteller will eigene Aktien im Umfang von bis zu 1,5 Milliarden Franken zurückkaufen.

Bei den kleineren Unternehmen, die ihre Bücher geöffnet haben, könnten die Aktien von IVF Hartmann unter Druck geraten. Der Verbandstoffhersteller hat wegen des starken Franken einen Gewinneinbruch um fast ein Fünftel verzeichnet. (Reporter: Rupert Pretterklieber Redigiert von Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern +49 69 7565 1236 oder +49 30 2888 5168)

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