October 10, 2018 / 6:16 AM / 2 months ago

Schweizer Börse wird wenig verändert gesehen

Zürich, 10. Okt (Reuters) - Die Schweizer Börse wird am Mittwoch wenig verändert erwartet. Die Anleger dürften sich wegen der zahlreichen ungelösten politischen und wirtschaftlichen Problemfelder zurückhalten. “Es gibt derzeit einfach zu viele Baustellen”, sagte ein Händler. Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich mit 8950 Zählern um 0,15 Prozent tiefer. Der SMI Future notierte mit 8936 Punkten um 0,1 Prozent höher. Am Dienstag hatte der Leitindex mit 8964 Zählern unverändert geschlossen.

Die Marktteilnehmer sorgten sich weiter wegen des Handelskonflikts der USA mit China sowie des Haushaltsstreits zwischen Italien und der EU. Zudem dämpfen Spekulationen über raschere Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed die Anlegerstimmung. Auch die Brexit-Verhandlungen könnten wieder stärker zum Thema werden. Medienberichten zufolge nähern sich die EU und Grossbritannien bei den Gesprächen über die künftigen Beziehungen einander an.

Die Marktteilnehmer befürchteten ausserdem, dass Wolken am derzeit so ungetrübten Konjunkturhimmel aufziehen könnten. Unter anderem hat der IWF kürzlich seine Wachstumsprognose für die globale Wirtschaft gesenkt.

Die VAT-Aktien wurden im vorbörslichen Handel um 3,2 Prozent tiefer indiziert. Der Hersteller von Vakuumventilen wird für rund 400 Produktionsmitarbeiter Kurzarbeit einführen, nachdem sich einige Absatzmärkte, vor allem bei Produktionsanlagen für die Halbleiterindustrie, abgeschwächt haben.

Bossard hat den Umsatz im dritten Quartal unter anderem dank eines höheren Ausstosses des Elektrofahrzeugherstellers Tesla um 9,3 Prozent auf 212,7 Millionen Franken gesteigert. Bossard erwartet auch im vierten Quartal einen Umsatz auf hohem Niveau. Gegenüber dem sehr starken Vorjahresquartal dürfte aber die Wachstumsrate im vierten Quartal etwas tiefer ausfallen, als dies im bisherigen Jahresverlauf der Fall war. Im Gesamtjahr strebt die Schraubenhandelsfirma einen Umsatz in der Grössenordnung von 865 (2017: 786,2) Millionen Franken an. (Reporter: Rupert Pretterklieber; redigiert von Oliver Hirt )

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