January 14, 2019 / 8:44 AM / 7 days ago

Schwache China-Daten und Brexit bremsen Schweizer Börse

Zürich, 14. Jan (Reuters) - Unerwartet schwache Exportdaten aus China und die Unsicherheit vor der Brexit-Vertragsabstimmung im britischen Unterhaus haben am Montag die Schweizer Börse belastet. Der SMI gab 0,7 Prozent nach auf 8766 Punkte. Die chinesischen Ausfuhren sind im Dezember so stark geschrumpft wie seit zwei Jahren nicht mehr. Grund dürfte die nachlassende globale Nachfrage sein. Das lastete europaweit auf Aktien.

In der Schweiz kamen zyklische Werte unter die Räder: Zu den Verlierern zählten die Luxusgüterhersteller Swatch und Richemont. Die Aktien des Sanitärtechnikkonzerns Geberit drückte zudem eine Verkaufsempfehlung der UBS. Sie waren mit einem Minus von 3,5 Prozent der grösste Verlierer.

Bei den Finanztiteln gaben die Papiere von Julius Bär knapp ein Prozent nach. Verwaltungsratspräsident Daniel Sauter tritt nach sieben Jahren an der Spitze des Gremiums bei der Generalversammlung im April ab. Sein Nachfolger soll der Verwaltungsratspräsident der Schweizer Börse SIX, Romeo Lacher, werden. Auch die übrigen Bankentitel notierten schwächer.

Die Aktien von Swisscom profitierten von einer Kaufempfehlung von HSBC und legten leicht zu. (Reporter: Angelika Gruber, redigiert von Ralf Banser.)

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