July 30, 2019 / 3:19 PM / 2 months ago

Schweizer Börse gibt nach - Anleger fürchten Konjunkturabschwung

Zürich, 30. Jul (Reuters) - Die Schweizer Börse hat am Dienstag deutlich an Boden verloren. Auf der Stimmung der Anleger lastete der anhaltende Zollstreit zwischen den USA und China sowie das drohende Chaos rund um den Austritt Grossbritanniens aus der EU. Der Leitindex SMI gab ein Prozent nach auf 9872 Zähler.

Zu den grössten Verlierern zählten unter anderen jene Unternehmen, die am Mittwoch ihre Quartalszahlen vorlegen: Die Aktie der Credit Suisse verlor 2,5 Prozent, die Titel von LafargeHolcim 2,4 Prozent und jene von Swiss Re 1,7 Prozent.

Zu Abgaben kam es darüber hinaus vor allem bei konjunkturabhängigen Firmen: Die Luxusgüterhersteller Swatch und Richemont gaben mehr als ein Prozent nach. Auf den Verkaufszetteln standen darüber hinaus der Personalvermittler Adecco, der Sanitärtechnikkonzern Geberit und der Bauchemiekonzern Sika.

Einziger Gewinner waren die Titel von ABB mit einem Plus von gut einem Prozent: Einem Medienbericht zufolge ist Sandvik-Chef Bjorn Rosengren der Favorit für den vakanten Posten des Konzernchefs.

Am breiten Markt legten die GAM-Aktien gut fünf Prozent zu. Das krisengeschüttelte Fondshaus hat mit dem Blackrock-Manager Peter Sanderson einen neuen Chef gefunden. Ebenso legten die Aktien des Technologiekonzerns Meyer Burger knapp fünf Prozent zu. Eine Aktionärsgruppe um Sentis Capital kontrolliert nun insgesamt eine Beteiligung von 10,4 Prozent an dem Solarindustrie-Ausrüster. (Reporter: Angelika Gruber; redigiert von Oliver Hirt )

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